Wieder keine Zeugen- Prozess gegen Ganoven- Quartett dauert an

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TRIER. Heute wurde der Prozess gegen die Räuberbande, die mehrere Einbrüche in Banken in der Region verübt haben soll (lokalo berichtete) vor dem Landgericht Trier fortgesetzt. Mutmaßliche Alibi-Zeugen aus Bosnien-Herzegowina blieben dem Gericht erneut fern. Richterin Petra Schmitz wies den Antrag der Verteidigung auf Ladung eines Sachverständigen zurück.

Der dritte Verhandlungstermin brachte wenig neue Erkenntnisse. Wieder einmal blieb der Zeugentisch unbesetzt. Neben den Zeugen aus Bosnien-Herzegowina soll nun auch ein weiterer Zeuge aus den Niederlanden aussagen. Dieser wurde für den vierten Termin am 02. Mai geladen. Für die Verteidigung forderte Rechtsanwältin Anne Bosch das Hinzuziehen eines Sachverständigen. Dieser sollte die als Angel-Ausrüstung klassifizierten Werkzeuge aus der Wohnung eines Angeklagten als solche bestätigen. Richterin Schmitz wies diesen Antrag mit der Begründung zurück, dass die Werkzeuge von mehreren Personen eindeutig als Anglerwerkzeug erkannt wurden. Somit sei das Zurückgreifen auf einen Sachverständigen nicht notwendig. Als Beweismittel ist das Werkzeug demnach ohnehin ungeeignet. Der Prozess wird am 19.04. mit oder ohne Zeugen fortgesetzt. (tw)

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