Fußball-Oberliga: Auf der Zielgeraden

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SALMROHR/MEHRING. Zehn Spiele trennen den FSV Salmrohr noch vom Traumziel Meisterschaft, in der Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar, neun den SV Mehring vom Klassenerhalt. Für beide Vereine aus der Region hat das letzte Saisondrittel begonnen. Beide Clubs müssen am Samstag antreten. Salmrohr zuhause gegen den ehemaligen Titelaspiranten FK Pirmasens (15.30 Uhr, Salmtalstadion), Mehring im für sie nicht weniger bedeutungsvollen Spiel bei der Spvgg. Wirges (14.30 Uhr, Kunstrasenplatz).

Ob es von Vorteil oder eher nachteilig für die Salmtaler ist, auf einen Gegner zu treffen, der in der Hinrunde noch als einer der ernsthaftesten Rivalen im Titelkampf galt, inzwischen aber nicht mehr zu den Meisterschaftsanwärtern zählt, darüber lässt sich trefflich streiten. Die Antwort wird spätestens das dirkekte Duell mit den Pfälzern bringen, die das Hinspiel mit 2:0 gewannen. Es war eine von nur zwei Auswärtsniederlagen des FSV, der bis zum Showdown mit dem SVN Zweibrücken einen weiteren Reifeprozess hinter sich bringen kann. “Wir tun uns gegen kämpferisch orientierte Teams oft schwer“, sagt Trainer Patrick Klyk, „und sowohl der FKP, als auch Zweibrücken zählen zu den Vereinen, die für ihre Kampfkraft bekannt sind.“ Der Coach will sich natürlich bis zum Saisonende keinen Ausrutscher mehr erlauben und hat vermutlich seinen kompletten Kader zur Verfügung. Leichte Fragezeichen stehen noch hinter Johannes Kühne und Daniel Schraps, die an einer Erkältung laborierten und zwei Tage mit dem Training ausgesetzt haben.

Definitiv wieder mit dabei sind Gustav Schulz und Matthias Fischer. Die stärksten Akteure der Gäste sind Standardspezialist Attila Baum und die Offensivkräfte  Patrick Freyer und Sebastian Reinert.

Der im Aufwind befindliche Aufsteiger SV Mehring hat wie der Nachbar aus dem Salmtal auch nur noch Spiele von großer Bedeutung. In Wirges winkt den Moselanern zum ersten Mal seit Wochen der Sprung auf einen Nichtabstiegsplatz und der Anschluss an den Gegner, der zwischenzeitlich schon mal weit enteilt schien. Minimalziel des Aufsteigers muss ein Remis sein, was den unter dem neuen Coach Dino Toppmöller eingeleiteten Aufwärtstrend fortsetzen würde. Toppmöller selbst wird wegen eines gebrochenen großen Zehs wohl noch weiter pausieren. (wir)

Die übrigen Ansetzungen gibt es bei fussball.de

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