Arbeitslosenstatistik fällt saisonbedingt positiv aus

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TRIER. Auf dem Arbeitsmarkt sind die ersten Vorboten des Frühlings spürbar. Ende März sind im Bezirk Trier, zu dem die Stadt Trier und die Landkreise Bernkastel-Wittlich, Bitburg-Prüm, Vulkaneifel und Trier-Saarburg gehören, 658 Menschen weniger arbeitslos als im Februar. Das zeigt die jetzt veröffentlichte Arbeitslosenstatistik für den Monat März. Gute Aussichten vermeldet die Bundesagentur für Arbeit auch für Lehrstellensuchende.

„Trotz des langen Winters nimmt der Arbeitsmarkt an Fahrt auf,“ freut sich Edeltraud Nikodemus, stellvertretende Leiterin der Agentur für Arbeit Trier. „Menschen, die saisonbedingt in den Wintermonaten arbeitslos waren, werden wieder eingestellt. Wir wissen jedoch auch, dass sich auf Grund der kalten Temperaturen Einstellungen verzögern.“ Die Arbeitslosenquote im März ist zum ersten Mal im laufenden Jahr gesunken. Sie liegt aktuell bei 4,5 Prozent. „Diese Tendenz ist typisch für den Monat März“, so Nikodemus. Der Arbeitsmarkt an der Mosel ist stark von witterungsbedingten Schwankungen geprägt. Mitarbeiter im Transportgewerbe, in der Baubranche und in der Gastronomie müssen in der kalten Jahreszeit pausieren und können mit den ersten Sonnenstrahlen ihre Arbeit wieder aufnehmen. Im März ist im Baugewerbe, in der Forstwirtschaft und im Gartenbau sowie in Handel und Tourismus die Arbeitslosigkeit gesunken. Insgesamt haben in diesen Branchen rund 180 Männer und Frauen in den letzten vier Wochen eine Arbeit gefunden. Die Anzahl derer, die einen Job angenommen haben, ist jedoch insbesondere im Bausektor, in Verkehr und Logistik etwas schwächer ausgefallen als im vorangegangenen Jahr.

Noch 1.880 Lehrstellen sind derzeit offen

Zum ersten Mal im aktuellen Ausbildungsjahr, das jedes Jahr von Oktober bis September läuft, wirft die Bundesagentur für Arbeit einen Blick auf die Ausbildungsmarktstatistik. In der Region Trier wurden dem Arbeitgeber-Service seit Oktober 2012 bereits über 3.100 Ausbildungsstellen gemeldet. In 1.880 Fällen sind die Ausbildungsstellen nach wie vor offen – Arbeitgeber suchen mit der Unterstützung der Agentur für Arbeit die passenden Azubis. Die rund 1.500 Jugendlichen, die aktuell bei der Berufsberatung gemeldet sind, haben in diesem Jahr gute Aussichten auf einen Ausbildungsplatz. Auf einen Bewerber kommen derzeit fast eineinhalb Ausbildungsangebote. „Die Möglichkeiten sind heutzutage sehr vielseitig. Deshalb ist es extrem wichtig, sich frühzeitig mit der Berufswahl zu beschäftigen und die vielen Alternativen zwischen betrieblicher oder schulischer Ausbildung, dualem Studium, weiterführender Schule und Studium abzuwägen. Damit ist ein erster großer Schritt hin zum erfolgreichen Berufsleben bereits geschafft“, sagt Nikodemus.

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