Unfallrekord nach heftigen Schneefällen

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TRIER. Aufgrund des plötzlichen Wintereinbruchs mit teilweise starkem Schneefall und Eisglätte auf den Straßen registrierten die Beamten der Polizeipräsidiums Trier in der Zeit zwischen Dienstag, 12. März, 0 Uhr bis heute, 13. März, 6 Uhr, 145 Verkehrsunfälle. Bei 133 dieser Verkehrsunfälle blieb es bei Sachschaden. Bei 12 Unfällen wurden Menschen zum Teil schwer verletzt. Der Gesamtschaden beläuft sich nach vorläufigen Schätzungen auf rund 450.000 Euro.

Die Polizeiinspektion Schweich zählte gestern neun Verkehrsunfälle, davon ein Verkehrsunfall mit 2 Leichtverletzten.  Gegen 15.00 Uhr befuhr eine 39-jährige Pkw-Fahrerin die B 52 in Richtung Trier. Im Bereich Thomm  kam sie infolge Schneeglätte von der Fahrbahn ab und überschlug sich. Hierbei wurde die Fahrerin und ihre 10-jährige Tochter leicht verletzt. Außerdem kam es in den Steigungsbereichen zeitweise zu Stillständen durch liegengebliebene LKW. Im Stadtgebiet ging es nicht weniger chaotisch zu. Nach einsetzendem Schneefall zählte die Polizei Trier am Montagnachmittag bis 20:00h insgesamt 24 Unfälle im Stadtgebiet und angrenzendem Umland. In den meisten Fällen blieb es bei Blechschäden. In der Heiligkreuzer Straße kam auch ein Rettungswagen auf schneeglatter Fahrbahn ins Rutschen, stieß dabei gegen einen Kleinbus, welcher mit Kindern besetzt war und schob diesen gegen einen Laternenmast. Auch hier blieb es glücklicherweise bei Sachschäden. In der Ruwerer Straße bog ein Lieferwagen von einem Grundstück kommend auf die Straße ein. Ein herannahendes Taxi kam auf schneebedeckter Straße nicht mehr rechtzeitig zum Stillstand und rutschte gegen den Lieferwagen. Der  Taxifahrer zog sich hierbei leichte Verletzungen zu. Ebenfalls leicht verletzt wurde der PKW-Fahrer in der Luxemburger Straße. Nachdem er hinter einem Lieferwagen an einer roten Ampel wartete, konnte ein herannahender LKW- Sattelauflieger nicht mehr rechtzeitig bremsen. Er schob den wartenden PKW auf den Lieferwagen auf. Witterungs- und unfallbedingt mussten mehrere Straßen in der Region zeitweise gesperrt werden. Darunter die B 421 am Zeller Berg, die B 327 bei Thalfang und die B 269 bei Birkenfeld. Mittlerweile sind diese Sperrungen wieder aufgehoben. Die Straßen sind weitgehend geräumt, trotzdem gibt es stellenweise noch Verkehrsbehinderungen. Die Polizei appelliert an die Autofahrer, auch heute noch vorsichtig zu fahren und auf die Durchsagen im Verkehrsfunk zu achten.

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