Schilda ist überall

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    Die Bustrasse, die an der Treviris-Passage vorbeiführt, ist in einem erbärmlichen, in einem nicht mehr befahrbaren Zustand. Eine Erkenntnis, die den Verantwortlichen beim Bauverwaltungsamt aber nicht erst im letzten Jahr gekommen sein dürfte (wenn doch, umso schlimmer).

    Die Bustrasse, die an der Treviris-Passage vorbeiführt, ist in einem erbärmlichen, in einem nicht mehr befahrbaren Zustand. Eine Erkenntnis, die den Verantwortlichen beim Bauverwaltungsamt aber nicht erst im letzten Jahr gekommen sein dürfte (wenn doch, umso schlimmer). Dennoch wurde die Strecke zwischen Stockplatz und Moselstraße zum Winterbeginn geschlossen. Wohl wissend, dass monatelang nichts zur Rekonstruktion dieses Straßenabschnitts getan werden könnte. Egal! Es wird ja nur einigen Unternehmern die Geschäftsgrundlage entzogen. Dann stellt man sogar fest, dass selbst Fußgänger und Radfahrer, für die das Teilstück ja nicht gesperrt ist, dieses nur mit Glück unfallfrei benutzen können. Also wird flugs auf die Buckelpiste eine dünne Teerdecke aufgetragen, um sie halbwegs zu nivellieren und das Verletzungsrisiko zu minimieren. Aktionismus!

    Der Gipfel des chaotischen Tuns folgte in der (vorerst) letzten Maßnahme. Mit “Hinkelsteinen“ und Absperrpfosten wurde das Durchfahren der Strecke für vierrädrige Fahrzeuge auch faktisch unmöglich gemacht. Das wäre ja, rückblickend auf die Einschränkung der Nutzung noch konsequent, wäre da nicht ein gewaltiger Haken. Jeder Unternehmer in Trier, der Veranstaltungen im Freien anbieten will, muss sich das von derselben Behörde, die alle diese Maßnahmen zu verantworten hat, genehmigen lassen. Die Forderung des Amtes, die peinlichst genau zu erfüllen ist, lautet: Für Rettungsfahrzeuge muss eine Durchfahrtsbreite von 6,50 m gewährleistet sein. 6,50 m? Die wird man an der Treviris-Passage nicht finden. Nebenbei bemerkt, beim Weihnachtsmarkt auch nicht. Entweder werden dort nicht geeichte Zollstöcke verwandt, oder es ist dem zuständigen Dezernat schlichtweg egal. Nach dem Motto: Wenn zwei das Gleiche tun, ist es noch lange nicht dasselbe. Fazit: Schilda ist überall, in Trier besonders. Oder: Ein Schelm, der Böses dabei denkt.

    Ach ja: Mit dem “Provisorium Treviris-Passage“ werden alle Betroffenen noch monatelang leben müssen. Bis dahin heißt es: Hoffen und Beten dass kein Unfall passiert oder gar ein Brand ausbricht.

    1 KOMMENTAR

    1. sehr gut !!!

      diese Bustrassen Posse, ist ja nur ein Teil
      der Augustiener Schildbürger,uns schöner Trier
      ist ja omnipräsent,besonders Zurlaubener Ufer
      Ex – Schwebebahn, Geisterhaus,dazu der öffentliche Personenverkehr,der ja dermaßen ausgeklüngelt ist,seltsame Anhäufung von Leerständen an Häusern, Geschäftsräumen ec.

    2. Wer genau hinschaut wer die politischen Entscheider in diesem Land / Stadt sind, und wie oder warum diese in Pareien aufsteigen oder auf deren Listen kommen, wird sich nicht sonderlich wundern, dass man es leider nur mit einer Garde von B-Kompetenzen und B-Intelektuellen zu tun hat. Die tun sicherlich ihr Bestes – innerhalb ihrer beschränkten Fähigkeiten.
      😉

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