Fußball-Oberliga: Salmrohr siegt, Mehring verliert

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MEHRING/HAUENSTEIN. Die Schere zwischen den beiden heimischen Protagonisten in der Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz-Saar geht immer weiter auseinander. Während der FSV Salmrohr mit dem 1:0 (0:0)-Erfolg beim direkten Titelrivalen SC Hauenstein einen wichtigen Sieg landete und Platz zwei festigte, droht der SV Mehring nach dem 0:1 (0:0) gegen den ebenfalls abstiegsgefährdeten TuS Mechtersheim den Anschluss zu verlieren.

Die Erkenntnis, dass der Verein, der im Tabellenkeller steht, nicht gerade vom Glück verfolgt ist,  ist nicht neu. Dass Trainer Robert Jung fehlende Fortune, aber auch mangelnde Abschlussqualität beklagt, auch nicht. Es war wie so oft im Spiel des Aufsteigers: Auch gegen Mechtersheim gab es Chancen genug, einen Dreier „Auf der Lay“ zu behalten, aber im Abschluss ist der Neuling entweder nicht konsequent genug, oder glücklos. Schon in der Anfangsphase hätten die Moselaner in Führung gehen müssen, aber André Weinberg nach Zuspiel von Dino Toppmöller und Johannes Diederich scheiterten an Gästeschlussmann Dennis Neudahm oder verfehlten den Kasten. Die größte Gelegenheit hatte Torjäger Dino Toppmöller quasi mit dem Halbzeitpfiff, als er allein auf Neudahm zulief, den Ball auch über den Schlussmann, aber neben den Kasten lupfte. Auch im zweiten Spielabschnitt war Mehring tonangebend, den Treffer erzielten aber die Gäste elf Minuten vor Schluss. Marvin Sprengling markierte das Goldene Tor, mit dem sich Mechtersheim auf nun bereits acht Punkte auf Mehring absetzte.

SV Mehring: Basquit – Diederich, Kohl, Y. Müller, A. Weber (88. Schwarz) – Kön (61. Bradasch), A. Meyer – Boussi, Kohlei, Weinberg (68. Kaufmann) – D. Toppmöller

Tor: 0:1 (79.) Sprengling

Schiedsrichter: Daniel Hilgert (Wahlen) – Zuschauer: 280

So gut ist der FSV Salmrohr nach der Winterpause noch nie aus den Startlöchern gekommen. Drei Spiele, drei Siege lautet die beeindruckende Bilanz, die noch mehr Respekt abnötigt, wenn man sich die Gegner anschaut: Betzdorf, Wirges, Hauenstein. Das knappe 1:0 (0:0)-Resultat täuscht über den Spielverlauf hinweg. Die Gäste hatten rund ein Dutzend hochkarätiger Torchancen, scheiterten aber meist an Hauensteins Schlussmann Raphael Marhoefer, der mit Abstand der beste Akteur der 90 Minuten war. Schon zur Pause hätte die Partie zu Gunsten der Gäste entschieden sein müssen, doch bei Großchancen von Markus Bauer, Alexander Adrian, Christian Schroeder und Robin Mertinitz stand immer Marhoefer im Weg. Die Hausherren, die ebenfalls noch zum Kreis der Titelaspiranten zählen, hatten im gesamten Spiel nur eine klare Chance. In der 29. Minuten entwickelten sie aus einer Salmrohrer Ecke einen Konter, bei dem Daniel Schattner allein auf Torwart Sebastian Grub zulief, der aber glänzend per Fußabwehr klärte. Dann war wieder Salmrohr am Drücker, aber auch die Schüsse von Bauer, Gustav Schulz und Matthias Fischer parierte Marhoefer. Nach dem Wechsel hielt der Druck des FSV zwar an, die klaren Chancen wurden aber seltener. Mertinitz, der nach langer Verletzung erstmals wieder eingesetzte Markus Schottes und Adrian scheiterten erneut an Marhoefer. Der beste Hauensteiner war aber dann in der 85. Minute machtlos, als Johannes Kühne eine Flanke von Daniel Petersch per Kopf zum Siegtreffer ins Netz wuchtete.

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