Eintracht Trier: 2:1 Erfolg bei Worms

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WORMS/TRIER. Der Knoten ist geplatzt: Nachdem die Formkurve zuletzt am Mittwoch beim 1:1 gegen den SC Freiburg II bereits deutlich nach oben gezeigt hatte, klappte es am Sonntag Nachmittag mit dem ersten Sieg in diesem Jahr: In einem von viel Kampf und Einsatz geprägten Südwestderby beim VfR Wormatia Worms gelang dem SV Eintracht Trier 05 ein noch dazu durchaus verdienter 2:1-Erfolg – der erste Dreier nach zuletzt vier sieglosen Partien.

Zunächst hatte Marco Quotschalla sein Team mit einem von VfR-Kapitän Sandro Rösner verursachten Handelfmeter in Führung bringen können (21.). Dann gelang Scipon Bektasi – er war im Laufduell mit Steven Kröner zu Fall gekommen – per Foulelfmeter nach gut einer halben Stunde der Ausgleichstreffer (34.).

In der zweiten Hälfte boten sich beiden Mannschaften gleich mehrere Gelegenheiten, die nicht hochklassige, dafür aber spannende Partie für sich zu entscheiden. Das glücklichere Ende hatte die Eintracht für sich: Nach einer Hereingabe von der rechten Seite durch Chhunly Pagenburg stand Mario Klinger am Elfmeterpunkt goldrichtig und schob zum vielumjubelten Auswärtssieg ein (83.).

„Das war eine richtig starke Mannschaftsleistung. Jeder ist für den anderen gerannt. Und dafür sind wir belohnt worden“, strahlte Siegtorschütze Klinger nach dem Abpfiff von Zweitliga-Schiedsrichter Robert Kempter aus dem südbadischen Sauldorf.

Sehr erleichtert zeigte sich auch Cheftrainer Roland Seitz: „Zu Beginn war Worms sehr aggressiv, doch wir haben das Spiel in den Griff bekommen – und mussten eigentlich nach dem Tor zum 1:0 durch Erdogan Yesilyurt nachlegen.“ Den von Schiri Kempter verhängten Strafstoß für Worms bezeichnete er als zweifelhaft. In Durchgang zwei habe man höher verteidigt und die Wormatia sei fast nur noch durch lang geschlagene Bälle offensiv in Erscheinung getreten, analysierte der SVE-Cheftrainer weiter. Unterm Strich „wollten wir das Tor mehr als Worms“ stellte der Coach fest.

Ähnlich sah es Sportvorstand Ernst Wilhelmi: „Aufgrund der zweiten Hälfte geht unser Sieg in Ordnung. Wir hatten hier mehr Chancen und auch spielerisch war es von unserer Seite besser.“

Den Aufwärtstrend gelte es nun, zu Hause zu bestätigen. Gelegenheit dazu gibt es für den Tabellenvierten in gleich der aufeinanderfolgenden Partien im Moselstadion: Am Samstag, 16. März, ab 14 Uhr, ist zunächst der SC 07 Idar-Oberstein zu Gast, am Mittwoch, 20. März, ab 19 Uhr, tritt der FC 08 Homburg/Saar zum nächsten Derby an. Eine Woche später, am 27. März, ab 19 Uhr, duelliert der SVE mit dem SV Waldhof Mannheim 07.

Wermutstropfen im Freudenbecher: Keeper Stephan Loboué musste zehn Minuten nach dem Seitenwechsel mit Verdacht auf Oberschenkelzerrung raus. Wie lange er ausfallen wird, werden Untersuchungen zu Wochenbeginn zeigen.

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