Eintracht Trier: Derby-Time

0

TRIER. „Wir sind auf dem richtigen Weg. Auch, wenn es am Mittwoch gegen den SC Freiburg II nur zu einem 1:1 gereicht hat, war das nochmal eine klare Leistungssteigerung zum voran gegangenen Spiel gegen den FSV Frankfurt II (0:1).Jetzt wollen wir nochmal was drauflegen – und am liebsten natürlich gewinnen.“

Mit diesen Worten leitete Cheftrainer Roland Seitz die Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel des SV Eintracht Trier 05 in der Regionalliga Südwest am Sonntag, ab 14 Uhr, beim alten Südwestrivalen VfR Wormatia Worms ein. Nach nur einem Zähler aus den ersten drei Spielen nach der Winterpause und dem etwas größer gewordenen Rückstand auf Relegationsplatz Nummer zwei ist das Thema „Druck“ für den SVE-Coach relativ: „Worms hat zuletzt acht Mal nicht gewonnen und befindet sich zwischenzeitlich im Abstiegskampf. Ich denke, dass sie wesentlich belasteter in dieses Derby gehen als wir.“

Personell sind Seitz Variationsmöglichkeiten für Sonntag derweil eingeschränkt: Max Watzka hat zwar seine Gelbsperre abgesessen, seine aus dem FSV-Frankfurt-II-Spiel resultierende Verletzung wurde indes als Syndesmoseband-Einriss diagnostiziert, was noch rund drei weitere Wochen Pause nach sich ziehen dürfte. Wegen der gegen Freiburg II erhaltenen fünften Verwarnung ist derweil Thomas Konrad in Worms gesperrt. Steven Lewerenz kann erst in der kommenden Woche eine Handschiene angepasst werden, mit der er nach seinem unlängst erlittenen Mittelhandbruch auch spielen darf. Fehlen wird beim Gastspiel in Rheinhessen weiter Baldo di Gregorio (Adduktorenprobleme). Vor den Übungseinheiten am Freitag Nachmittag und Samstag Morgen wollte sich Seitz noch nicht festlegen, ob er zum Beispiel entweder Mario Klinger (Foto) oder Steven Kröner für Konrad in die Viererkette beordert und wie genau er agieren lässt: „Entweder, Du greifst früh an und zwingst die vielleicht sowieso etwas verunsicherten Wormser zu Fehlern oder Du lässt sie das Spiel machen und versuchst dann Konter zu setzen.“ Goalgetter Chhunly Pagenburg machte zwar das Auslaufen nach dem Freiburg-Spiel am Donnerstag nicht mit, sollte aber auflaufen können. „Die Wade ist zwar fest, es ist aber nichts kaputt. Ich gehe davon aus, dass es klappt“, ließ der Eintracht-Coach durchblicken.

Die seit der Winterpause vom 249-fachen Bundesligaspieler Stefan Emmerling (1. FC Kaiserslautern, SG Wattenscheid 06, MSV Duisburg; zuletzt Trainer bei Drittligist FC Rot-Weiß Erfurt) trainierten Nibelungenstädter erwartet Seitz in jedem Fall „extrem heiß und höchst engagiert“. Deshalb gelte es, von Beginn an volle Präsenz in den Zweikämpfen zu zeigen. (Pressemitteilung SV Eintracht Trier)

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.