Fußball-Oberliga: Zwei „Sechs-Punkte-Spiele“

0

SALMROHR/MEHRING.Für die beiden Vertreter unserer Region stehen am Wochenende in der Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz-Saar zwei eminent wichtige Spiele an. Der Tabellenzweite FSV Salmrohr tritt beim Titel-Mitbewerber SC Hauenstein an (Samstag, 15.30 Uhr, Stadion Neding Rase), der SV Mehring empfängt ebenfalls zu einem „Sechs-Punkte-Spiel“ den TuS Mechtersheim (Sonntag, 15 Uhr, Auf der Lay) an.

Berücksichtigt man die noch ausstehenden Hauensteiner Nachholspiele, dann liegen die Pfälzer (18 Spiele/38 Punkte) theoretisch sogar vor dem FSV (20/43). Dennoch will Salmrohrs Trainer Patrick Klyk nichts von einem vorentscheidenden Spiel wissen: „Dafür ist es noch zu früh.“ Dass seine Elf vor einer sehr schweren Aufgabe steht, bestreitet er nicht, zumal er mit dem zuletzt sehr starken Matondo Makiadi (Treppensturz), Andreas Hesslein und Sebastian Schäfer (beide in der Rekonvaleszenz) auf drei wichtige Spieler verzichten muss. Dass Hauenstein am Mittwoch sein Pokalspiel gegen Zweibrücken mit 0:3 verlor, macht Klyk auch nicht glücklich. „Sie werden gegen uns auf Wiedergutmachung aus sein.“ Trotz allem ist der Coach davon überzeugt, dass seine Mannschaft nicht mit leeren Händen aus Hauenstein nach Hause fährt. Im Hinspiel bot der SCH beim 0:6 im Salmtalstadion eine desolate Leistung.

Mit der Wiederholung des Vorrundenresultats wäre Trainer Robert Jung im Spiel des SV Mehring gegen den TuS Mechtersheim mehr als zufrieden. Mit 3:0 landete der SVM noch unter Jungs Vorgänger Michael Schmitt den höchsten Auswärtssieg. Trotz etlicher Nachverpflichtungen in der Winterpause ist die Lage Rund um die Lay nicht rosig. Dino Toppmöller, Erwin Bradasch und Christoph Eifel sind angeschlagen, Sebastian Ting (Fersenprellung) droht auszufallen, Tommy Toppmöller zog sich am Wochenende im Freundschaftsspiel gegen Idar-Oberstein (2:2) einen Bänderriss zu. „Ein Sieg wäre enorm wichtig, nicht nur wegen der Tabellenkonstellation“, sagt Jung, dessen Elf sonst gegen einen weiteren Konkurrenten den Anschluss zu verlieren droht. „Die Resultate der zwei Nachholspiele in der Woche waren schlimm genug“, sagt Jung mit Verweis auf die Siege von Wirges und Pfeddersheim. Denn wegen der vielen ausgefallenen Spiele kommen auf den Aufsteiger einige „Englische Wochen“ zu. Und die sind bei dem knappen Kader der Moselaner doppelt schwierig.(red)

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.