Eintracht Trier: Endlich den Dreier einfahren

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TRIER. Im dritten Spiel der Rückrunde geht es für Eintracht Trier zum dritten Mal gegen die zweite Mannschaft eines Profiteams. Am heutigen Mittwoch ist der SC Freiburg II zu Gast im Moselstadion. Wieder wartet ein unangenehmer, schwer ausrechenbarer Gegner auf den SVE. Trainer Roland Seitz wünscht sich mehr Effektivität von seiner Mannschaft. Wie beim Hinspiel, als man nach einer starken zweiten Halbzeit noch 2:1 im Möslestadion gewann.

„Wir haben es gegen FSV Frankfurt II einfach ergebnismäßig nicht hinbekommen. Es waren viele gute Ansätze da, aber wir waren einfach nicht effektiv genug. Das muss sich ändern“, gibt Seitz die Richtung für das Heimspiel gegen die Breisgauer vor. Gegen die Frankfurter spielte man sich zwar einige gute Chancen heraus, schaffte es jedoch nicht ein Tor zu erzielen. Der vergebene Elfmeter von Fahrudin Kuduzovic passte ins Bild. In Zukunft wird Kuduzovic nicht mehr die Elfmeter schießen. „Ich haben ihm gesagt, dass er in Zukunft den Rückwärtsgang einlegen soll“, merkte Seitz mit einem Grinsen im Gesicht an. Einen festen Schützen gibt es nicht. Stattdessen soll sich derjenige das Leder schnappen, der sich am sichersten fühlt. Aber nicht alles war schlecht beim ersten Heimspiel im Jahr 2013.

Rückblickend lobt Seitz noch einmal das gute Zweikampfverhalten und die Aggressivität in der ersten Halbzeit. Genau so müsse man es auch gegen die Freiburger angehen. Die Eintracht muss dabei weiterhin auf den langzeitverletzten Markus Fuchs, Baldo di Gregorio (laboriert immer noch an einer Adduktorenzerrung) und den gesperrten Maximilian Watzka verzichten, der am Wochenende seine fünfte gelbe Karte sah. Für ihn wird Steven Kröner im defensiven Mittelfeld spielen. Chhunly Pagenburg ist seit dieser Woche zurück im Training und wird von Beginn an spielen. Darüber hinaus verriet Seitz, dass man das bisherige System beibehalten werde. Wer für Pagenburg weichen muss, ist indes noch nicht beschlossen. Es muss also nicht zwangsläufig auf Marco Quotschalla hinauslaufen, der laut Seitz auch zentral hinter der Spitze oder auf dem Flügel eingesetzt werden kann.

Dort spielten gegen Frankfurt Erdogan Yesilyurt und Steven Lewerenz, bei denen der Trainer „viel Licht, aber auch Schatten“ sah. Yesilyurt, die Leihgabe aus Bielefeld, verfügt laut Seitz über jede Menge Potenzial. „Er braucht Vertrauen und Spielpraxis um dieses Potenzial auszuschöpfen und Selbstvertrauen zu bekommen“, verriet der Trainer. Damit steht fest, dass der 19-Jährige auch gegen Freiburg von Beginn an auflaufen wird. Seine Sololäufe waren gegen Frankfurt zwar nicht immer von Erfolg gekrönt, deuteten aber an, dass er individuell den Unterschied ausmachen kann. Um gegen die schwer ausrechenbaren Gäste, die immer wieder auf wechselnde Kräfte des Bundesligateams zurückgreifen können, zu bestehen, ist allerdings viel Laufarbeit nötig. Hier gab Seitz einen kleinen Einblick in die mögliche Taktik.

Alon Abelski, der aufgrund einer Verletzung weite Teile der Vorbereitung verpasste, könnte der X-Faktor von der Bank werden. „Er ist noch nicht in der Form der Vorrunde und dort kann er nur durch Spielpraxis hinkommen. Diese englische Woche bietet sich aber an, ihn auch mal von der Bank zu bringen, um mit seinem Passspiel für mehr Druck zu sorgen.“ Seitz stellte heraus, dass Freiburg häufig in der zweiten Halbzeit eingebrochen sei. Viele Spiele habe man noch in den zweiten 45 Minuten aus der Hand gegeben habe, nachdem man die erste Halbzeit dominierte. Gegen müde gespielte Freiburger könne Abelski dann seine Qualitäten perfekt zur Geltung bringen. Ob dieser Plan aufgeht, zeigt sich heute Abend um 19 Uhr im Moselstadion.(cw)

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