Über 20.000 Unfälle in der Region im vergangenen Jahr

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    TRIER. Das Polizeipräsidium Trier veröffentlichte gestern die Verkehrsunfallstatistik für das Jahr 2012. Insgesamt ist ein leichter Rückgang aller registrierten Unfälle zu verzeichnen. Die Gruppe der 18- bis 24-Jährigen ist nach wie vor überproportional häufig an Verkehrsunfällen beteiligt.

    Viel ist passiert auf den Straßen der Region im vergangenen Jahr. Die Polizeidienststellen verzeichneten insgesamt 21.316 Verkehrsunfälle, das bedeutet einen Anstieg von 1,2 Prozent zum Vorjahr. Zurückgegangen ist dagegen erfreulicherweise die Zahl der Verletzten und Verkehrstoten. Mit 2.270 „Verkehrsunfällen mit Personenschaden“ bedeutet das ein Minus von 4,6 Prozent.

    Unfallhäufungsstellen

    Besonders häufig kracht es im Stadtgebiet an der Kreuzung Pacelliufer/Pellingerstraße. 24 Mal war die Polizei hier im vergangenen Jahr im Einsatz. Beinahe ebenso häufig ist die Kreuzung Martinsufer/Ausoniusstraße Ort des Geschehens. Weitere kritische Punkte sind die Kreuzungen Georg- Schmitt- Platz/Lindenstraße, Verteiler – Nord/Abfahrt 602 sowie Verteilerkreis/Parkstraße.

    Unfallursachen

    Klare Spitzenreiter bei den Unfallursachen sind nach wie vor Fehler beim Abbiegen, Wenden oder Einfädeln in den fließenden Verkehr. 4.444 Mal kam es aufgrund solcher Fehler zu Blech- und Personenschäden. Das Nichteinhalten des Sicherheitsabstandes führte 3.757 Mal zu Verkehrsunfällen. Geschwindigkeit und Nichtbeachtung der Vorfahrt waren in 3428 Fällen die Ursachen für Unfälle.

    Risikogruppen

    Besonders häufig an Unfällen beteiligt sind noch immer die jungen Fahrer, insbesondere die Altersgruppe der 18- bis 24-Jährigen. Sie waren 2012 an rund 20 Prozent der Unfälle beteiligt. Der Abwärtstrend von 2011 konnte sich nicht fortsetzen. Acht junge Menschen starben 2012 bei Verkehrsunfällen in der Region, 140 wurden schwer verletzt. Leicht gesunken ist dagegen die Unfallbeteiligung von Senioren. In 1.674 Fällen von insgesamt 2.487 Unfällen mit Seniorenbeteiligung waren sie die Hauptunfallverursacher (67,3 Prozent). Das bedeutet gegenüber 2011 ein Minus von 1,5 Prozent.

    Wildunfälle

    Einen starken Anstieg verzeichnet die Polizei in der Region bei den Wildunfällen. Mit 28,8 Prozent ist mittlerweile jeder vierte Unfall ein Zusammenstoß mit Wildschwein und Co. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies ein Plus von 10,1 Prozent. In 61 Fällen wurden dabei Menschen verletzt. 

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