Fußball-Oberliga: Mehring in Nöten – Hohe Hürde für Salmrohr

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MEHRING. Das wird kein leichtes Wochenende für die Vertreter der Region in der Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz-Saar. Der SV Mehring tritt mit großen Personalsorgen gegen Tabellenführer SVN Zweibrücken (Sonntag, 15 Uhr, Auf der Lay) an, der Tabellenzweite FSV Salmrohr muss bei der spielstarken „U 23“ des SV Elversberg (Sonntag, 14 Uhr) ran.

Mit dem Rückenwind des guten Spiels und des tollen Resultats (1:1) beim 1. FC Saarbrücken II wollte Trainer Robert Jung den SV Mehring gegen Zweibrücken ins Rennen schicken. Am Freitag hatte Jung Mühe, überhaupt einen kompletten Kader auf die Beine zu stellen. Definitiv nicht dabei ist Torjäger Dino Toppmöller (doppelter Bänderriss), wahrscheinlich fällt auch Sebastian Ting (Fersenprellung) aus, Christoph Eifel steht aus beruflichen Gründen nicht zur Verfügung, Sven Kohlei (grippaler Infekt), Erwin Bradasch (Nachwirkungen einer Angina), Florian Lorenz und Andreas Weber (beide noch nicht hundertprozentig fit) sind zumindest nicht in Topform. Damit fehlt es ihm an Qualität und Quantität. Jung will sich selbst überraschen lassen, wie sich seine Rumpftruppe gegen den spiel- und kampfstarken Titelaspiranten aus der Affäre zieht. „Ohne schwarz zu malen“, so Jung, „wir werden in der Luft sicher massive Probleme bekommen. Und im Abschluss auch.“ In der Hinrunde bot Mehring bei der knappen 0:1-Niederlage eine starke Leistung.

Sieht man davon ab, dass Trainer Patrik Klyk in der zu Ende gehenden Woche mit einer Grippe flach lag, sieht es in Salmrohr vergleichsweise rosig aus. Angeschlagen ist nur Robert Mertinitz (ebenfalls Grippe), Andreas Hesslein wird nach einer erneute Operation am Bein ausfallen. „Der Rest ist an Bord“, sagt Sportchef Friedhelm Rach, „das gil auch auch für Alexander Adrian.“ Die „Pferdelunge des FSV“, der unermüdliche Antreiber im Mittelfeld wird vor allem für Spielmacher Gustav Schulz eine große Entlastung darstellen. Dennoch wird es in Elversberg nicht leicht werden. Rach spricht von einem „taktisch und spielerisch gut geschulten Team, gegen das wir uns schon im Hinspiel schwer getan haben.“ Das Hinspiel endete 1:1. (red)

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