Eintracht Trier: „Endlich geht es los!“ – Vorfreude auf den Rückrundenstart

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TRIER. Mit dem morgigen Auswärtsspiel beim Tabellenletzten Eintracht Frankfurt II (19 Uhr, Frankfurter Volksbank-Stadion) startet der SVE in die Rückrunde. Trainer Roland Seitz kann dabei fast auf den kompletten Kader zurückgreifen – nur der Langzeitverletzte Markus Fuchs reist definitiv nicht mit nach Hessen. Ob Chhunly Pagenburg, Mario Klinger und Alon Abelski ins Geschehen eingreifen können, steht indes noch nicht fest.

„Die Vorfreude bei allen ist groß. Endlich geht es los“, verkündete Seitz bei der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen die zweite Mannschaft des Bundesligisten Eintracht Frankfurt. Kein Wunder – witterungsbedingt verlängerte sich die Winterpause um zwei Wochen. Das Moselstadion war nicht bespielbar. Jetzt muss die Eintracht erst einmal auswärts ran. Man sei, so Seitz, jedoch optimistisch, die gute Auswärtsbilanz fortsetzen zu können und erfolgreich in die Rückrunde zu starten. Auf die Frage, ob ein Unentschieden schon ein Erfolg wäre, antwortete der Coach ausweichend: „Das kommt auf den Spielverlauf an.“

Die Bewertung von Seitz wundert nicht, denn in den letzten drei Spielzeiten stets starteten die 05er jeweils mit Heimniederlagen nach der Winterpause. Zwei Mal (jeweils 0:1 gegen Kaiserslautern II und SC Idar-Oberstein) stand auch Seitz an der Seitenlinie, als man den Ligaendspurt punktlos einläutete. Vielleicht ein gutes Omen, dass man sich nach zwei Spielabsagen erst einmal in der Fremde beweisen muss. Dabei erwartet Seitz eine schwierigere Aufgabe. Das Hinspiel im Moselstadion verlor man mit 1:2. Im Rückspiel will man es besser machen.
„Wir werden es mit einer aggressiven Nachwuchs-Mannschaft eines Bundesligisten zu tun bekommen, deren Spieler nach oben drängern. Die haben alle den Traum vor Augen, Profis zu werden“, warnt der Trainer vor den gefährlichen Hessen. Zudem kann Trainerkollege Alexander Schur auf drei Neuzugänge zurückgreifen. Die Stürmer Ugur Albayrak (24) und Dominik Rummel (21), sowie der gleichaltrige 21-jährige Mittelfeldspieler Paolo DelPiccole schnüren ab sofort die Fußballschuhe für die Frankfurter. Albayrak und Rummel spielten bereits unter Trainer Schur.

Die Trierer Neuzugänge Marco Quotschalla und Erdogan Yesilyurt sind laut Seitz topfit. „Beide haben gut trainiert und sind echt Alternativen.“ Das gilt auch für Eigengewächs Christoph Anton. Der Schodener ist nach der langen Verletzungspause wieder in guter körperlicher Verfassung und soll sich über die Rolle des Edeljokers für Einsätze von Beginn an empfehlen. „Wir haben bei ihm schon vor der Saison so verfahren und werden ihn wieder langsam heranführen. So haben wir jemanden in der Hinterhand, der sofort für Gefahr und Energie sorgen kann.“

In der Verteidigung lässt sich Seitz nicht in die Karten schauen. Lediglich Thomas Konrad ist gesetzt. „Es ist kein Geheimnis, dass ich sehr zufrieden mit ihm bin. In der Vorbereitung haben wir viel ausprobiert. Mal sehen, wer neben ihm aufläuft“, will sich der Trainer ein paar Optionen offen halten.

Auch wenn Seitz es nicht ausspricht: Eintracht Trier fährt nach Frankfurt, um drei Punkte aus „Mainhattan“ zu entführen. Morgen um 19 Uhr wird sich am Bornheimer Hang zeigen, ob Kuduzovic und Co. den Rückrundenfluch besiegen können. (cw)

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