Das Märchen vom Schimmelteppich

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    Immer dann, wenn das Thema “Schmuddelliste“ in Trier auf der Tagesordnung erscheint, wünscht man sich, auf der britischen Insel zu wohnen. Dort wird ja bekanntlich auf alles und jeden gewettet. Und die Wette, dass in jedem Artikel des täglichen Printmediums der Stadt im Zusammenhang mit dieser ominösen Liste, der Begriff „Schimmelteppich“ auftaucht, ist nicht zu verlieren. Beschrieben wurde dieser Teppich noch nie –es gibt nicht wenige Menschen, die daran zweifeln, dass er überhaupt jemals gesehen wurde.

    Immer dann, wenn das Thema “Schmuddelliste“ in Trier auf der Tagesordnung erscheint, wünscht man sich, auf der britischen Insel zu wohnen. Dort wird ja bekanntlich auf alles und jeden gewettet. Und die Wette, dass in jedem Artikel des täglichen Printmediums der Stadt im Zusammenhang mit dieser ominösen Liste, der Begriff „Schimmelteppich“ auftaucht, ist nicht zu verlieren. Beschrieben wurde dieser Teppich noch nie –es gibt nicht wenige Menschen, die daran zweifeln, dass er überhaupt jemals gesehen wurde.

    Er steht aber als Synonym für die Uneinsichtigkeit, mit der zumindest einige Personen oder Organe der hiesigen Kommune dieses Thema verfolgen. Da wird sogar noch mit Stolz darauf hingewiesen, dass das sonst niemand tut. Besser wäre es, sich die Frage zu stellen, warum das so ist. In Ämtern anderer Städte hat man wohl längst die Erkenntnis gewonnen, dass es besser ist, zu warten, bis eine hieb- und stichfeste gesetzliche Grundlage existiert, die den Behörden klare Bestimmungen an die Hand gibt, die nicht nach eigenem Gusto ausgelegt werden können. Darin muss festgelegt sein, ob, wie und in welcher Höhe Verstöße gegen die Hygiene zu ahnden sind. Das Oberverwaltungsgericht hat der Stadt nicht grundsätzlich recht gegeben, sonst hätte es im Eilverfahren anders entschieden. Fest steht nur eines: Weil die Behörde nicht zugeben will, einen Fehler gemacht zu haben, werden wieder einmal Steuergelder verschleudert.

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