Kegeln: Richtungweisender Doppelspieltag

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    RIOL/GILZEM. Nach dem 1. Spieltag der Meisterrunde der Kegel-Bundesliga führt überraschend der KSV Riol. Am nun folgenden Doppelspieltag ist noch alles möglich. Zumindest will der KSV noch auf Schlagdistanz sein, wenn es am letzten Spieltag des Jahres nach Oberthal geht. In der 2. Bundesliga geht es für den KSV Riol II und den SK Eifelland Gilzem ums sportliche Überleben

    Nach der Normalrunde und dem erstem Playoff-Spieltag liegen Riol und Oberthal punktgleich an der Spitze. Zum Auftakt des langen Wochenendes treten alle vier Meisterschaftsaspiranten beim KSV Holten-Duisburg (Samstag, 12 Uhr) an, wo man den Hausherren die besten, Oberthal gegenüber Riol wohl die besseren Chancen einräumen muss. Aber, der Auftaktspieltag hat gezeigt, dass die Moselaner gegen den scheinbar übermächtigen Rivalen aus dem Saarland nicht chancenlos sind. In der Normalrunde kam Oberthal in Duisburg auf 4995 Holz, Riol “nur“ auf 4915. Pressesprecher Moritz Valentin hat dafür aber eine plausible Begründung. “Auch damals hatten wir einen Doppelspieltag, Duisburg war unser zweites Spiel – und Kai Knobel fehlte.“ Im Vorjahr wurde Riol in der Endrunde knapp geschlagen Dritter an der Ruhr. “Wir müssen in beiden Auswärtsspielen vor Oberthal bleiben, um unsere Titelchance zu wahren“, weiß Valentin. Eine Herkulesaufgabe. Die Taktik, die zum Erfolg führen soll, lautet, von Beginn an vor den KF Oberthal zu sein. Sonntags in Heiligenhaus (10 Uhr) ist der Rioler Optimismus größer, denn hier erzielte der KSV in der Normalsaison ein besseres Resultat als der amtierende Meister. “Die Weichen werden am Samstag gestellt“, sagt Valentin, “wenn wir als Tabellenführer nach Heiligenhaus fahren, dann ist alles möglich.“

    Der Kader des KSV Riol: Kai Knobel, Steve Blasen, Horst Mickisch, Marc Glöckner, Martin Hoffmann, Bernardo Immendorff, Thomas Steines

    In der Abstiegsrunde der 2. Bundesliga steht der KSV Riol nach dem Auftaktdebakel mit dem Rücken an der Wand. “Wir brauchen sieben Punkte, um noch eine Chance auf den Klassenerhalt zu haben“, lautet die Rechnung, die Valentin aufgemacht hat. Also muss man beim SK Eifelland Gilzem (Samstag 12 Uhr, Kegelsporthalle Dichter) mindestens Zweiter werden, vorausgesetzt man gewinnt am folgenden Tag auf den eigenen Bahnen (Sonntag 10 Uhr, Kegelsporthalle Riol). Jedem Aktiven und Verantwortlichen in Riol ist klar: Es ist fünf vor Zwölf. Nach dem überraschenden Sieg bei Mittelhessen kann Gilzem mit einem Heimerfolg schon mehr als die halbe Miete einfahren. (red)

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