Auslandsinvestitionen bleiben stabil in der Region

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    TRIER.  Knapp 60 Prozent der regionalen Unternehmen wollen 2013 ebensoviel im Ausland investieren wie 2012. Rund ein Fünftel der Betriebe plant sogar, das Auslandsinvestitionsengagement auszuweiten. Damit ergibt sich eine stabile Entwicklung im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

    In die Umfrage der IHK Trier flossen die Antworten von drei Dutzend im Ausland engagierter regionaler Unternehmen ein. Zentrales Motiv für Auslandsinvestitionen sind demnach bei nahezu drei Viertel der Befragten Vertrieb und Kundendienst. Weitere 20 Prozent wollen neue Märkte erschließen. Kosteneinsparungen sind nur für sieben Prozent der Befragten der Hauptgrund, im Ausland zu investieren. „Wichtigste Zielregion für Auslandsinvestitionen hiesiger Betriebe ist mit 48 Prozent der Nennungen der EU-15-Raum, also das „alte“ Europa. Hier spielt sicherlich auch die direkte Nähe der Region Trier zum Benelux-Raum, gerade zu Luxemburg, eine entscheidende Rolle“, erläutert IHK-Chefvolkswirt Matthias Schmitt. „Die regionalen Unternehmen sind international wettbewerbsfähig aufgestellt. Auslandinvestitionen verdrängen keine Investitionen und Arbeitsplätze im Inland, sondern stärken die regionale Wirtschaft, weil mehr Kunden beliefert und neue Märkte erschlossen werden“, betont IHK-Hauptgeschäftsführer Jan Glockauer. Neben der EU-15 ist der asiatische Raum, insbesondere die Volksrepublik China, als Zielregion für Auslandsinvestitionen beliebt. In diesen Regionen und in den neuen EU-Beitrittsländern wollen jeweils rund ein Viertel der Befragten investieren.

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