JBBL/NBBL: Niederlagen für Nachwuchsteams

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TRIER. Kein gutes Wochenende für die Nachwuchsteams des Basketball Bundesligisten. Sowohl das JBBL-Team (67:83 gegen Speyer), als auch das NBBL Team (53:78 gegen Gießen, 62:76 gegen Kurpfalz) mussten Niederlagen einstecken. Damit steht fest, dass das NBBL-Team nächsten Sonntag zum Showdown gegen Düsseldorf antreten muss. Trier muss mit mindestens neun Punkten Differenz gewinnen, wenn man den Abstieg verhindern will.

JBBL-Team verliert zu Hause gegen Speyer

TRIER. Ein ganz enges Spiel entwickelte sich im Rheinland-Pfalz-Derby am Sonntagmittag auf dem Parkett der Arena Trier. Trier und Speyer waren von Beginn an auf Augenhöhe, und schon früh zeichnete sich ab, welche Spieler die Partie prägen würden. Auf Trierer Seite begannen Tim Jarre, Nick Emmerich und ganz besonders Alexander Diederich gut, letzterer arbeitete hervorragend unter dem Korb und traf hochprozentig, 8 Punkte und 3 Rebounds in den ersten 10 Minuten sprechen da eine deutliche Sprache. Bei den Gästen waren Kieron Laqua, Daniel Koch und Matthias Meier die besten Scorer. Die Führung wechselte hin und her, Rupert Hennen setzte ein Ausrufezeichen per Dreier zum 13:12, Alex Diederich erhöht, dann haben die Gäste wieder einen Lauf, 16:21. Nick Emmerich bringt Trier per And 1 zurück, am Viertelende steht es 25:25.

Daniel Koch brachte die Gäste mit zwei schnellen Aktionen in Führung (25:29), bevor die Trierer Alex Diederich und Nick Emmerich ihr Team zurückbrachten. Speyer hielt aber erstmal die knappe Führung, Tim Jarre glich zweimal aus zum 36:36 und 38:38. Kieron Laqua traf in den letzten Sekunden noch einen Glückswurf, 38:40 zur Halbzeit in der immer noch spannenden, aber jetzt deutlich defensiveren Begegnung.

Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Gäste zunächst weiter auf 38:44, Trier konterte aber eiskalt von der Dreierlinie, erst Nick Emmerich, dann traf auch Nils Maisel aus der Ecke zum 44:44. Dann dümpelte das Trierer Spiel etwas vor sich hin, keiner fasste sich so recht ein Herz um zu Punkten, während Speyer sich in kleinen Schritten davonmachte. Beim Stand von 48:54 traf Emmerich erneut für Drei (100% Dreierquote, 3/3) und stealte nur Sekunden später den Ball, sodass Niels Dahlem auf 53:54 verkürzen konnte. Trier wollte jetzt mit Fullcourt-Presse Druck auf die Gäste machen und vor dem Schlussviertel die Führung übernehmen, allerdings spielte Speyer unbeeindruckt den Ball unter den Korb, Pressbreak wie aus dem Lehrbuch.

53:58 stand es somit vor dem letzten Viertel, in dem Trierer weiter auf Tuchfühlung blieb. Bis zum 58:62 war noch alles drin, Niels Dahlem traf noch zum 60:66, dann schienen die Trierer aufzugeben, obwohl noch über fünf Minuten zu spielen waren. Trotz zwei schnell aufeinanderfolgenden Auszeiten konnte Josip Bosnjak sein Team nicht mehr wachrütteln und zurück ins Spiel holen. Speyer konnte leicht den Sack zu machen, schnell waren sie bis auf 19 Punkte weg, dann wurde auf beiden Seiten durchgewechselt. Nicolas Ensch setzte mit einem Buzzerbeater-Dreier immerhin einen schönen Schlusspunkt nach einem enttäuschenden Spiel.

Josip Bosnjak: „Wir haben heute nicht gut genug gespielt, Speyer war besser und hat verdient gewonnen. Es war nicht so deutlich, wie das Ergebnis aussieht, aber sowas passiert, wenn man zu früh aufgibt.“

Punkte Trier:

Nicolas Ensch (5), Isaac Bonga (0), Rupert Hennen (3), Nils Maisel (6), Jonathan Jäkel (1), Nick Emmerich (20), Toni Bosnjak (0), Tim Jarre (12), Niels Dahlem (4), Alexander Diederich (16), Simon Philippi (0), Niklas George (0).

NBBL: Zwei Niederlagen am Wochenende

Die TBB U19 hat in ihren letzten beiden Spielen vor dem Showdown gegen Düsseldorf nicht für die erhoffte Überraschung sorgen können. Sowohl gegen Gießen am Freitagabend, als auch gegen Kurpfalz am Sonntag gab es Niederlagen. Damit steht fest, dass das Heimspiel am kommenden Sonntag gegen Düsseldorf mit mindestens neun Punkten Differenz gewonnen werden muss.

Die LTi Gießen 46ers Juniors haben den Trierern am Freitagabend keine Chance gelassen. Schon im ersten Viertel gelang Trier zu wenig, um mithalten zu können, die Gastgeber zogen auf 22:8 davon. Im zweiten Viertel spielte die TBB zumindest vorne passabel, kassierte aber immer noch zu viele Punkte, wie erwartet überragte Robin Amaize, der am Ende auf 24 Punkte kam. Zur Halbzeit stand es bereits 46:23.

Trier kam mit viel Intensität aus der Kabine und wollte zumindest auf hohem Niveau Basketball spielen, auch wenn das Spiel nicht mehr zu drehen war. So gewannen die Gäste das dritte Viertel knapp mit 13:15, 59:38 der Spielstand nach 30 Minuten.

Im Schlussviertel änderte sich kaum noch etwas, der Abstand wurde nochmal etwas größer, am Ende stand es 78:53.

Simon Casel: „Wir sind in der ersten Halbzeit nicht aggressiv genug aufgetreten, die Intensität hat komplett gefehlt. In der zweiten Hälfte lief das etwas besser, sodass wir uns keine zu schlimme Klatsche abgeholt haben.“

Punkte Trier:

Antony Wiggins (5), Christoph Rupp (10), Eric Leonhardt (0), Moritz Tieleman (4), Johann Fritzen (10), Luca Breu (7), Florian Meier (2), Marvin Reffgen (5), Max Befort (4), Christoph Etringer (6), Max Biegel (0).

MANNHEIM. Auch in Mannheim musste die TBB U19 am Sonntag eine Niederlage hinnehmen. Wieder erwischten die Gäste den schlechteren Start in die Partie, und schafften es nicht in der Verteidigung die starken Gastgeber zu stoppen. Zur Viertelpause stand es 23:15.

Trier war noch im Spiel und ließ sich nicht abschütteln, zu Beginn des zweiten Viertels legte das Team von Simon Casel einen 11:0 Lauf und konnten wenig später sogar mit 6 Punkten in Führung gehen. Das Momentum blieb leider nicht bei den Gästen, stattdessen war Kurpfalz jetzt wieder am Zug und spielte das Viertel fast alleine zu Ende, sodass zur Halbzeit eine 10-Punkte-Führung der Gastgeber zu Buche stand (42:32).

In der zweiten Hälfte ging es noch etwas hin und her, bevor die Rhein-Neckar Baskets sich weiter absetzen konnte. Trier traf in dieser Phase zu schlecht, einfache Korbleger wurden verlegt und damit die Chance vergeben, das Spiel nochmal zu drehen. Bis auf 20 Punkte war Kurpfalz am Ende des dritten Viertels davongezogen (64:44), danach behielten die Gastgeber souverän die Oberhand und siegten am Ende mit 76:62.

Simon Casel: „Die Hauptgründe für die Niederlage waren unsere schlechten Trefferquoten. Sowohl von der Freiwurflinie als auch bei den Dreiern haben wir zu schlecht getroffen, dazu kamen viele einfache Korbleger. Ich bin deshalb nicht ganz zufrieden mit unserer Leistung, nächste Woche gegen Düsseldorf müssen wir konzentrierter auftreten.“ (red)

Punkteverteilung wird nachgeliefert!

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