GOLDMANN Dolphins verlieren Liga-Duell in Zwickau

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ZWICKAU. Die GOLDMANN Dolphins Trier haben die letzte Chance auf das Erreichen der diesjährigen Play-Off-Spiele um die Deutsche Meisterschaft verpasst. Nicht nur die zu befürchtende Niederlage beim Tabellenführer RSC-Rollis Zwickau mit 82:73 (25:17; 38:27; 61:47), auch der hohe Sieg des direkten Konkurrenten Mainhatten Skywheelers beim Tabellenletzten Roller Bulls in St. Vith (80:48), ließen die Trierer Hoffnungen nicht Wirklichkeit werden.

Die Vorzeichen vor dem letzten Saisonspiel der 1. Bundesliga für die Trierer beim RSC-Rollis Zwickau standen alles andere als günstig. Nur noch 7 Spieler standen Spielertrainer Dirk Passiwan für dieses schwere Spiel zur Verfügung. Und diese Partie musste man zudem gegen einen hochmotivierten Gastgeber bestreiten, der nach der empfindlichen Pokal-Niederlage vor einer Woche in Trier (100:91) auf Wiedergutmachung aus war. 

Die Partie begann wie vor einer Woche mit ähnlich hoher Intensität, die Zwickauer fanden vor ca. 350 Zuschauer aber besser in die Partie und hatten vor allem im 1. Spielviertel mit einer hohen Trefferquote (72 %) bereits einen 7-Punkte-Vorsprung erarbeiten können (24:17). Die Trierer Defense bekam dabei Center Adam Erben nicht richtig in den Griff, der allein 16 Punkte für sein Team erzielen konnte. Da zudem die Trefferquote der Dolphins bis zur Halbzeit zu Wünschen übrig ließ, mußte man bereits zum Pausentee einen Rückstand von elf Punkten verkraften (38:27).  

Aber die GOLDMANN Dolphins haben in dieser Saison schon des Öfteren unermüdlichen Kampfgeist bewiesen. In Durchgang 2 stabilisierte sich die Trierer Verteidigung erheblich und auch die Trefferquote von Passiwan und Co. wurde nun deutlich besser, was dazu beitrug, dass man nun wieder auf Augenhöhe mit dem Tabellenführer agierte. Und obwohl die Starting Five der Dolphins das ganze Spiel durchspielen musste, hielt man den Punkteabstand nach drei Spielvierteln weiterhin in Grenzen (61:47) und legte nun noch einmal ein Schlussviertel hin, das man sogar für sich entscheiden konnte (21:26).  Dieses Spielviertel war allerdings zu kurz, um noch einmal auf Tuchfühlung zu kommen. Da waren auch die drei erfolgreichen Dreipunktewürfe in den beiden Schlussminuten von dem wiederum glänzend aufgelegten Dirk Passiwan nicht mehr als Ergebniskosmetik. 

Letztendlich hat sich das Trierer Rumpfteam hervorragend präsentiert. Mehr war an diesem Tag durch das Fehlen von gleich drei Stammspielern (Ferguson, Anderson und vor allen Dingen McLachlan) nicht möglich und nicht zu kompensieren.

Dirk Passiwan, der selbst leicht angeschlagen ins Spiel ging (Ellbogen-Entzündung):

„Zwickau hat heute aufgrund seiner personellen Möglichkeiten verdient gewonnen und ich wünsche dem Team alles Gute in den Play-Offs. Meiner Mannschaft gilt auf jeden Fall meine Anerkennung ob ihrer kämpferischen Vorstellung und nie erlahmenden Gegenwehr. Mit diesem Ergebnis beim Tabellenführer können wir durchaus leben und werden uns nun konzentriert auf die Europapokal-Spiele in der Schweiz in drei Wochen vorbereiten, zumal ab nächste Woche wieder unser Kader kompletter wird durch die Rückkehr von Tracey Ferguson und wohl auch Hugh Anderson!“ (red)

 

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