FSV Salmrohr: Ein perfekter Auftakt

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SALMROHR. Den 3:1 (1:1)-Erfolg über die SG Betzdorf im ersten Meisterschaftsspiel der Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz-Saar bezeichnete der Sportchef des FSV Salmrohr, Friedhelm Rach, als perfekten Auftakt, “weil wir gleich drei positive Erlebnisse in einem Spiel hatten.“

Zunächst einmal meinte er damit den eigenen Sieg, mit zugleich der Gegner aus Betzdorf vorzeitig und endgültig aus der Spitzengruppe katapultiert wurde. Der dritte Grund zur Freude war die völlig unerwartete 1:2-Heimniederlage des Tabellenführers Zweibrücken gegen Schlusslicht Köllerbach.

Die Salmtaler sind den Pfälzern nun bis auf zwei Punkte auf die Pelle gerückt. Betzdorf spielte bis in die Schlussphase aus einer massierten Abwehr, so dass sich für die Elf von Trainer Patrick Klyk nur wenige Möglichkeiten eröffneten. Die einzige gute Gelegenheit hatte Christian Schroeder, der sich den Ball nach einem Zuspiel des starken Matondo Makiadi aber zu weit vorlegte (5.). Fünf Minuten vor der Pause fiel dann auf dem Kunstrasen am Vereinsheim endlich der Führungstreffer. Der dieses Mal im Mittelfeld eingesetzte Daniel Petersch war nach einem der gefürchteten weiten Einwürfe von Makiadi zur Stelle und lochte aus acht Metern ein. Der Jubel war noch nicht verklungen, da stand es bereits nach einer schlecht verteidigten Betzdorfer Ecke durch Anis Saidi 1:1. Die Gastgeber erwischten einen optimalen Start in den zweiten Durchgang, als Makiadi ein Zuspiel von Schroeder zur erneuten Führung nutzte. Wer geglaubt hatte, es würde nun einfacher für den FSV, weil die Gäste ihre letzte Chance im Titelkampf nun mit offensiverem Fußball nutzen würden, sah sich getäuscht. Und so blieb es bei wenigen Strafraumszenen. Die beste Gelegenheit vergab Gustav Schulz, der nach gut einer Stunde nach einer Stunde eine Kombination über Schroeder, Makiadi und Hohns aus fünf Metern nicht mit einem Treffer abschließen konnte. Die Entscheidung fiel erst zwei Minuten vor Schluss, als Petersch mit seinem ersten Doppelpack einen Spielzug über Schulz und Makiadi mit dem 3:1 beendete. (red)

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