Protestwoche gegen Missbrauch in der katholischen Kirche

    0

    TRIER. Wer heute über den Domfreihof in Trier spaziert, kann ihn gar nicht übersehen, den überlebensgroßen Kirchenmann, der sich im Verschweigen und Vertuschen der Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche übt. Der Wagen kommt aus dem Düsseldorfer Karnevalsumzug und begleitet die Protestaktionen anlässlich der Frühjahrstagung der Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz, die diese Woche in Trier statt findet.

     

    Ein Bündnis aus acht Organisationen – darunter auch die Saarbrücker Initiative gegen sexuellen Missbrauch und die Initiative Kirche von unten-  hat die kommende Woche unter das Motto „Aufklärung!“ gestellt. Sie fordern eine konsequentere Aufklärung der Missbrauchsfälle durch Angehörige der katholischen Kirche im Bistum Trier. Das Aufstellen des Karnevalswagens auf dem Domfreihof eröffnete heute die Aktionswoche. Mit Podiumsdiskussionen, einer Laserinstallation und anderen Veranstaltungen will das Bündnis auf die Problematik aufmerksam machen. Zur Podiumsdiskussion am morgigen Montag war auch der Trierer Bischof Stefan Ackermann eingeladen. Ackermann lehnte die Einladung ab. Die Frühjahrstagung der Vollversammlung der deutschen Bischöfe findet vom 18.02 bis 21.02.2013 statt. Trier ist zum vierten Mal Gastgeber der Tagung. Themen sind neben einer geplanten Studie zu den Missbrauchsfällen auch die Pille danach, der Papstrücktritt, Frauen in der Kirche und der vierte Armutsbericht der Bundesregierung.

    1 KOMMENTAR

    1. Vermutlich werden die „Hirten“ und ihre „Schafe“ jetzt noch die Aktivisten verteufeln, statt sich wegen ihrer Taten und ihrem Schweigen in Grund und Boden zu schämen.

    2. Die Priester und Bischhöfe sollten mehr in der Bibel lesen, zum Beispiel
      Jeremia 6, 13-14
      und
      2. Korinther 8,21
      und das auch umsetzen was dort steht und die Welt und das Christentum wäre besser und die Kirche wieder glaubwürdig.

    HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

    Please enter your comment!
    Please enter your name here

    Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.