U19: Stephan Baecks 99ers zu Gast

0

TRIER. Am Sonntag wird es richtig ernst für die TBB U19. Zum ersten Mal, seit Simon Casel als Trainer an der Seitenlinie steht, kommt ein schlagbarer Gegner in die AVG/MPG-Halle. Die SG Köln 99ers hat keine Chance mehr auf den Einzug in die Playoffs und will sich „nur noch“ einen guten Platz für die Playdowns sichern. Für die TBB geht es bekanntermaßen darum, überhaupt in die Playdowns zu kommen und nicht direkt nach der Hauptrunde abzusteigen, was als Tabellenletzter der Fall wäre.

Die Trierer Auswahl kann daher am Sonntag (14 Uhr) jede Unterstützung von den Rängen gebrauchen. Im Gegenzug wird den Zuschauern ein hoffentlich spannendes Spiel und eine in jedem Fall aufopferungsvoll kämpfende Heimmannschaft geboten.

Zudem kommt mit den Kölnern am Sonntag ein besonders prominenter Gast in die Halle mit dem feuerroten Boden: Stephan Baeck, längjähriger deutscher Nationalspieler und bekannt als Sport1-Experte, zeichnet als Headcoach verantwortlich für das Team aus der Domstadt. Der Kölner Basketball ist schon fast sowas wie das Lebenswerk von Stephan Baeck, nach dem Ende seiner aktiven Karriere war er hier sportlich Verantwortlicher und zeitweise auch Cheftrainer des Beko BBL-Teams. Seit dem Scheitern des Projektes kümmert er sich um den Jugendbasketball, hier war er unter anderem Geschäftsführer des Ballparks, eines Unternehmens, das in einer eigenen professionellen Halle viele Trainingsmöglichkeiten für junge Basketballer anbot.

Die 99ers sind das offensivschwächste Team der Division, nur 55 Punkte im Schnitt erzielt das Team vom Rhein. Kein Spieler im Team punktet zweistellig, mit 9 Punkten pro Spiel kratzt der Sohn des Trainers, Leon Baeck, am ehesten an dieser Marke. Wie der zweitbeste Scorer Nicklas Behler (8,6 Punkte) ist er aber erst 16 Jahre alt, beide haben also noch die Chance auf eine lange positive Entwicklung. Unter den Körben arbeitet Calvin Stüber, der 2,06 Meter-Mann schnappt sich 7,8 Rebounds.

Simon Casel über die Gäste: „Köln zeichnet ihre variable Defense aus. Sie wechseln oft zwischen Mann und Zonenverteidigung und spielen diese sehr aggressiv. Im Angriff sind besonders die Guards gefährlich. Unterm Korb sind sie jedoch ebenfalls recht groß aufgestellt. Deshalb wird es entscheiden sein, dass wir Rebounddefizit der letzten beiden Spiele etwas ausgeglichener gestalten können.“

Bei Trier sind bis auf Moritz Tieleman (erkrankt) und Max Befort (Zyste am Knie) alle Spieler an Bord. Casel: „Wir werden gut vorbereitet in die Partie gehen. Neben unserem schnellen Spiel, wollen wir diesmal auch etwas mehr Struktur und Kontrolle in unsere Offensive kriegen. Defensiv wollen wir weiterhin die Gegener möglichst 40 Minuten unter Druck setzen. Wir wollen den Aufwind der letzten Woche mitnehmen und uns den ersten Sieg sichern!“

Eine kleine Stichelei sei während der Fastnachtstage erlaubt: Wir hoffen, dass 99ers-Coach Stephan Baeck seine Orientierungsschwäche vom TV-Spiel der TBB gegen Ulm abgelegt hat und sich am Sonntag bewusst ist, in welcher Stadt er sich befindet

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.