GOLDMANN Dolphins klarer Derby-Sieger

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TRIER. Mit einem klaren 86:45 (15:14; 34:27; 53:36) Sieg vor heimischer Kulisse gegen die Roller Bulls aus St. Vith wurden die GOLDMANN Dolphins Trier ihrer Favoritenrolle gerecht und ließen sich aller Unbilden vor dem Spiel zum Trotz nicht von ihrem Erfolgsweg abbringen.

Bereits vor dem Spiel war klar, dass die Dolphins aufgrund der krankheitsbedingten Ausfälle von Janet McLachlan, Hugh Anderson und Dirk Schmitz mit einer stark dezimierten Mannschaft würden antreten müssen. Zudem gab es viele Probleme vor diesem letzten Heimspiel der Hauptrunde in der RBBL, da der Verein auf eine Besucherzahl von 200 Zuschauern limitiert wurde, da die Stadt Trier infolge zur Zeit fehlender Brandschutzmaßnahmen diese Bestimmung kurzfristig anordnen musste, um das Spiel überhaupt austragen lassen zu dürfen!

Schade für den Verein, der um etliche Mehreinnahmen, die auch die GOLDMANN Dolphins dringend benötigen, gebracht wurde, da zahlreiche Zuschauer dem Spiel dadurch fernblieben. Der Verein bedauert diese missliche Lage sehr, da es schon diese ganze Saison über ständig Probleme mit der Heimspielhalle der Dolphins gibt und gab – man kann nur hoffen, dass hier bis zur neuen Saison die dringend erforderlichen Maßnahmen seitens der Stadt Trier ergriffen und beseitigt werden!

Es begann ein Spiel, das wahren Derby-Charakter offenbarte, Kampf auf allen Ebenen war angesagt und für die Unparteiischen sicherlich kein leichter Abend in Bezug auf die Spielleitung. Am Ende standen so 19 zu 27 Fouls bei Trier bzw. den Bulls zu Buche, sodass beide Teams die letzten 4 Spielminuten mit nur noch 4 Spielern zu Ende spielen mussten. Überraschend konnte sich der bereits als erster Absteiger feststehende Gast aus Ostbelgien in Szene setzen und bis zur sechsten Spielminute gar eine 6:14-Führung erzielen. Erst eine Auszeit von Dolphins-Spielertrainer Dirk Passiwan rüttelte die Heimmannschaft wach, so dass bis zur ersten Viertelpause eine knappe Führung (15:14) zu Buche stand.

Im zweiten Spielviertel setzten sich die Dolphins dann etwas weiter ab, aber die 34:27 Pausenführung des Gastgebers war noch kein Grund zu verfrühtem Jubel. Wer allerdings bis dahin am neuerlichen Sieg der GOLDMANN Dolphins Zweifel gehegt hatte, wurde eines Besseren belehrt.Mit fortschreitender Spieldauer bekamen die Trierer ihren Gast immer besser in den Griff und konnten sich so nach dem dritten Spielviertel entscheidend absetzen und in Richtung 11. Saisonsieg einbiegen (53:36).

Im Schlussabschnitt waren dann die Dolphins, wieder einmal angetrieben von einem sich seit Wochen in überragender Form präsentierenden Dirk Passiwan. Mit am Ende stolzen 53 Korbpunkten, 12 Rebounds und zudem noch 13 Assists gelingt dem Trierer zum wiederholten Male in dieser Saison ein Triple-Double! Zudem mussten die Roller Bulls jetzt zusehends der druckvollen Presse der Trierer Tribut zollen und konnten nichts mehr entgegen setzen. Mit 33:9 im Schlussviertel wurden die Gäste so regelrecht aus der Halle gefegt, was letztendlich den hohen, deutlichen und verdienten 86:45-Derby-Sieg einbrachte.

Dirk Passiwan war auch, von den Anfangsminuten abgesehen, angetan von seinem Team. „Es hat sich gezeigt, dass wir in dieser Saison erheblich gegenüber den letzten Jahren in punkto Qualität zugelegt haben. Egal, ob wir die Play-Offs noch erreichen oder nicht, die Mannschaft hat sich etabliert im Kreis der stärksten Teams in Deutschland. Ich möchte an dieser Stelle deshalb erst einmal das Team hervorheben, denn das ich oder auch unser Kim Robins so oft gute Wurfpositionen erhalten, liegt an der Gesamtarbeit des Teams. Auch heute fand ich eine richtig gute Arbeit in der Defensive und unser für den Gegner enormen Druck aufbauendes Pressing als die Schlüssel zum neuerlichen Sieg!“

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