NBBL: Niederlage gegen Tabellenführer

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TRIER. Mit 69:83 mussten sich die Junioren der Trierer Basketballer gegen den Tabellenführer aus Frankfurt geschlagen geben. Topscorer auf Trierer Seite war Christoph Rupp mit 25 Punkten. 

Christoph Rupp erzielte die ersten Punkte für die Gastgeber per Fastbreak. Die Trierer starteten konzentriert und ließen den Ball gut laufen, während bei den Gästen fast jeder Angriff nur über Aufbauspieler Max Merz lief. So konnte die TBB U19 in Führung gehen, Marian Dahlem traf den Dreier zum 11:7. Aber Frankfurt kam zurück, Merz setzte seine Mitspieler in Szene, die zum Viertelende eine 19:21-Führung erspielen konnten.

Es folgte ein Viertel der Läufe. Immer wieder wechselte das Momentum zwischen den Kontrahenten, Trier schien besser zu starten mit einem Dreier, dann legten die Frankfurter vor und zogen auf 24:30 davon. Nach einer Auszeit von U19-Trainer Simon Casel waren die Gastgeber wieder am Zug, konnten einige gute Stops in der Defense erzielen und – mühsam aufgrund der schwachen Trefferquoten – auf 28:30 aufschließen. Es sollten leider die letzten Punkte bis zur Halbzeitpause bleiben, Frankfurt startete jetzt die Serie, die das Spiel vorentscheiden würde. 8 Zähler erzielten sie noch bis zur Sirene, 28:38.

Auch nach dem Seitenwechsel setzte sich der Run der Hessen fort, 28:44 stand es nach wenigen Minuten, 16 Punkte Rückstand, die gegen den Tabellenführer Frankfurt nur schwer wieder aufzuholen sind. Die TBB gab dennoch nicht auf und kämpfte sich immer wieder auf rund 10 Punkte ran. Hier stach besonders Christoph Rupp heraus, der allein in der zweiten Halbzeit 21 Punkte erzielte. Drei Treffer aus der Distanz von Robert Topic brachen den Trierern das Genick, zur letzten Viertelpause war Frankfurt auf 18 weg, 45:63.

Das Schlussviertel änderte kaum noch etwas an der absehbaren Niederlage, Trier kämpfte allerdings weiter aufopferungsvoll. Der Rückstand schrumpfte etwas, am Ende waren es 14 Punkte, 69:83 lautete das Endergebnis.

Simon Casel, Headcoach der TBB U19: „Ich bin zufrieden mit der Intensität, die wir an den Tag gelegt haben. Wir haben gekämpft, aber wir haben einfach nicht gut gespielt. Das erste Viertel war in Ordnung, danach haben wir viel zu viele einfach Korbleger daneben gemacht. Frankfurt war sehr gut; um eine Chance auf den Sieg gegen sie zu haben, hätten wir unseren besten Basketball spielen müssen, das haben wir nicht getan.“(red)

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