Kita GgmbH Vorreiter bei der Qualifikation weiblicher Führungskräfte

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    TRIER/KOBLENZ/SAARBRÜCKEN. Die Träger katholischer Kindertageseinrichtungen im Bistum Trier, die KiTa gGmbHs jeweils in den Visitationsbezirken Trier, Koblenz und Saarbrücken, wollen Vorreiter sein bei der Qualifikation weiblicher Führungskräfte. Mit Unterstützung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales sowie des Europäischen Sozialfonds (ESF) werden weibliche Führungskräfte für die neuen Herausforderungen in der pädagogischen Arbeit qualifiziert.

    Aus diesem Grund sind die Projektleitungen der drei ESF-Projekte Ende des vergangenen Jahres zu einer bundesweiten Veranstaltung des Jugendhilfeträgers Fröbel e.V. nach Berlin eingeladen worden, um sich über Erfahrungen und Ergebnisse aus Führungskräfteschulungen in Kindertagesstätten auszutauschen. Gerhild Baumeister, Projektleiterin „Führung Plus“ der KiTa gGmbH Trier, erklärt: „Der Anspruch an die Führungskräfte von Kindertagesstätten hat sich stark verändert. Sie sollen ihre Einrichtungen nach modernen Managementkonzepten leiten, eine Aufgabe, auf die sie im Rahmen ihrer Primärausbildung nicht ausreichend vorbereitet sind. Daher ist es wichtig, dass unsere Mitarbeitenden die neuen Herausforderungen durch Weiterbildung angehen.“ In Trier werde ein besonderes Augenmerk auf die Stärkung der Führungskompetenzen, insbesondere durch Selbstreflexion und Stärkung der eigenen Persönlichkeit, gelegt. In den Fortbildungen sollen die klassischen Inhalte für Führungskräfte vemittelt werden. Dazu gehört auch betriebwirtschaftliches Wissen. Denn die Entscheidung, eine Kindertageseinrichtung zu leiten, bedeute einen Schritt weg von der täglichen Arbeit als Pädagogin mit den Kindern und hin zu einer Tätigkeit, die alle Belange des Standorts in den Blick nimmt. Dies habe zur Folge, dass buchhalterische Kenntnisse und betriebwirtschaftliche Sachverhalte zu dem Profil einer Kindertageseinrichtungsleitung gehören. Cornelia Armborst-Winterhagen, Leiterin des Projektes „KiTa PraE-Gen“ der KiTa gGmbH Saarland, vermittelte diese Inhalte mit Hilfe eines im Hause entwickelten Planspiels. „Hier konnten konkret die sich stellenden Fragen gelöst und der Blick für die Einrichtung als Teil eines großen Unternehmens geschärft werden.“ Ein weiterer wichtiger Aspekt sei die Aufwertung des Berufes der Erzieherin in der Gesellschaft und die Weiterentwicklung der grundständigen Berufsausbildung.

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