Schule machen gegen Rechts

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    TRIER. Die Trierer Berufsbildenden Schulen führen in der kommenden Woche Projekttage unter dem Motto “für Vielfalt, Fairness und Toleranz“ durch. Initiator des Projektes ist der Arbeitskreis gegen Rechts des Kriminalpräventiven Rates der Stadt Trier. Die Projekttage sollen die Schüler und Schülerinnen für das Thema Rechte Gewalt sensibilisieren.

    “Wir erleben leider, dass der Rechtsextremismus unsere Gesellschaft nicht verlässt. Aktuell sehen wir das an den Taten der Terrorzelle NSU und den regelmäßig stattfindenden Demonstrationen der NPD hier in Trier“, sagt Polizeipräsident und Vorsitzender des Arbeitskreises Lothar Schömann. Nach dem Brechtschen Motto „Wehret den Anfängen“ sei die Jugendarbeit ganz besonders wichtig, um rechtsextrem motivierter Gewalt vorzubeugen. Deshalb haben die berufsbildenden Schulen Triers gemeinsam mit dem Arbeitskreis gegen Rechtsextremismus des Kriminalpräventiven Rates der Stadt Trier die Projekttage “für Vielfalt, Fairness und Toleranz“ ausgerufen. Vom 28.01. bis 31.01. werden sich das Balthasar- Neumann- Technikum, die BBS Wirtschaft, die BBS Gewerbe und Technik und die BBS Ernährung, Hauswirtschaft und Sozialpflege durch vielfältige Aktionen mit der Thematik befassen. “Die Schüler greifen projektbezogenen Unterricht immer gerne auf. Wenn man ihnen eine solche Möglichkeit bietet, engagieren sie sich auch“, sagt Annette Breit, Leiterin der Fachkonferenz der BBS Ernährung, Hauswirtschaft und Sozialpflege. Sie wird mit ihren Schülern zum Beispiel eine Ausstellung im Foyer der Schule präsentieren und ein interkulturelles Frühstück veranstalten. Es sei wichtig, den Jugendlichen ein Forum für den Gedankenaustausch zu bieten. “Die Vorurteile sind da, deshalb muss man Gesprächsangebote machen, um sie auszuräumen“, so Breit. Das Balthasar- Neumann Technikum wird zusätzlich eine Videobotschaft erstellen, in der die von der Schule vertretene Position gegen Rechts dargestellt wird. In einer Abschlussveranstaltung am 31.01 werden die Schüler ihre Ergebnisse aus der Projektwoche dann präsentieren.

     

    1 KOMMENTAR

    1. Vorsitzender des Arbeitskreises
      „Währed den Anfängen“

      Wie wäre es mit dem eigentlichen Job, kläret doch endlich mal auf zb.das Verschwinden eines
      jungen Mädchens!?!?!?!?

    2. Präventive Maßnahmen gegen Rechtsextremismus kann es gar nicht genug geben. Sie sind auch Maßnahmen gegen Gewalt und helfen damit auch in vielen anderen Bereichen Gewalt und Unrecht zu verhindern.
      Damit ist auch vielen Anfängen ein Ende gesetzt!

    3. Na klar, Maßnahmen gegen Rechtsextremismus, wirkt gegen organisierten Drogenhandel, und Ehrenmorde ec.
      Wohl zuweit hinter Luna!

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