Dolphins feiern überlegenen 87:50-Sieg über Jena

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TRIER. Nach zwei Auswärtsniederlagen in Folge und dem damit verbundenen Schwinden der Play-Off-Chancen, präsentierten sich die GOLDMANN Dolphins Trier am Samstagabend beim 87:50 (24:18; 47:24; 75:39) Sieg über die abstiegsgefährdeten Caputs aus Jena von ihrer besten Seite. Überragender Mann bei den Moselstädtern war Dirk Passiwan mit sagenhaften 63 Punkte.

Vor rund 200 Zuschauern tat sich die Starting-Five der Trierer im 1. Spielviertel noch etwas schwer in den Spielrhythmus zu kommen, dennoch konnte man gleich zu Beginn die Führung übernehmen und diese bis zur ersten Viertelpause leicht ausbauen (24:18). Im weiteren Spielverlauf wurde die Überlegenheit der Gastgeber immer deutlicher, so dass bis zum Halbzeitpfiff bereits eine Vorentscheidung über den Sieger der Partie gefallen war. Die „Goldmänner“ hatten sich bereits nach zwanzig Minuten auf 47:24 abgesetzt.

Dies sollte sich auch im 3. Spielviertel fortsetzen. Die Dolphins beherrschten Ball und Gegner und brannten ein wahres Offensiv-Feuerwerk ab. Und da auch in der Verteidigungsarbeit die Trierer immer dominanter wurde, und der Gast kaum zu einfachen Korbwürfen kam, stand es nach 30 Minuten 75:34 für die Gastgeber. Im letzten Spielviertel gab Dolphins-Spielertrainer Dirk Passiwan allen seinen Spielern noch ausreichend Spielzeiten, wodurch die Jenenser jetzt das Spiel offen gestalten konnten und gar diesen Schlussabschnitt für sich entscheiden konnten.

Am verdienten und hohen 87:50-Sieg der Dolphins gab es aber auch in der Höhe nichts zu deuteln. Dass die Trierer Mannschaft trotz der Negativerlebnisse der letzten Wochen Charakter zeigt, belegt allein die Tatsache, dass Center Tyler Saunders, der nach seiner schweren Schultereckgelenkprellung und ohne Training unter der Woche sich dennoch in den Dienst der Mannschaft stellte und mitwirkte.

Der allerdings alles überragende Mann auf dem Spielfeld war an diesem Abend in der Wolfsberghalle wieder einmal Triers Nationalspieler mit der Nr. 11, Dirk Passiwan. Mit einer absoluten Weltklasseleistung, bei 6 Assists, 13 Rebounds und sagenhaften 63 Punkten, nahe an seinem wohl Jahrhundert-Rekord aus dem Jahr 2006 (66 Punkte seinerzeit gegen das Team aus Hamburg), steuerte der Liga-Topscorer allein zum Sieg seiner Mannschaft bei!

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