Messerattacke in Trier – Belohnung ausgesetzt

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TRIER. Während das 23-jährige Opfer nach einer Messerattacke in der Nacht zum Montag weiterhin in stationärer Behandlung ist, werden die Ermittlungen von der Kriminalpolizei mit Hochdruck geführt.  Es haben sich zwischenzeitlich mehrere Zeugen gemeldet. Deren Beobachtungen, die in zeitlichem und räumlichem Zusammenhang mit dem Tatgeschehen stehen dürften, lassen den Schluss zu, dass weitere Personen den Täter in der Nacht gesehen haben müssen. Um die Ermittlungen voranzubringen, wurde eine Belohnung ausgesetzt und ein Vertrauenstelefon geschaltet.

Zeugenaussagen zufolge wurde in der Nacht zum 7. Januar zunächst im Bereich Treviris-Passage / Rautenstrauch Park ein Zeuge auf einen jungen  Mann mit Kapuze aufmerksam, der sowohl in deutscher als auch englischer Sprache laut grölend obszöne, als frauenfeindlich anzusehende Begriff ausrief. Ein Anwohner der Deutschherrenstraße hatte später den Eindruck, dass der weiterhin lautstrak grölende, jedoch für ihn nicht erkennbare Mann am Pferdemarkt eine Frau beleidige. Vermutlich derselbe junge Mann wurde in der Bruchhausenstraße erneut beobachtet, als er eine Gruppe von vier Personen überholte und weibliche Personen wiederum in – schlechtem – Englisch beleidigte. Insbesondere diese potenziellen Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Es ist nicht auszuschließen, dass der noch unbekannte Täter auch zwei Fahrzeugführern auffiel. In der Nordallee an der dortigen Haltestelle in Höhe des Brüderkrankenhauses sprang einem Autofahrer in dieser Nacht plötzlich ein junger Mann vor das Auto und versuchte, es anzuhalten. Dieselbe Person wurde später nochmals in der Theodor-Heuss-Allee gesehen, als sie in Richtung Hauptbahnhof ging und erneut die Straße betrat, als sich ein Kraftfahrzeug näherte; in beiden Fällen war der Kopf des jungen Mannes mit einer Kapuze bedeckt.

Die zuständige Staatsanwaltschaft Trier hat für Hinweise, die zur Ermittlung oder Ergreifung des Täters führen, eine Belohnung in Höhe von 2.500 Euro ausgesetzt. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten sich unter der Telefonnummer  0651/9779-2290 zu melden. Daneben haben Zeugen die Möglichkeit, sich unter dem Telefonanschluss 0170 6054144 auch vertraulich an die Ermittlungsbehörden zu wenden.(red)

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