Aktuelle Meldungen der Polizei

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VG Wittlich Land: Unbekannter löst böswillig Polizeieinsatz aus

WITTLICH. Ein Notruf mit der Nachricht, dass in einem Ort bei Wittlich ein Verbrechen begangen wurde, löste in der Nacht zum 4. Januar einen größeren Einsatz von Polizei- und Rettungskräften aus. Bei Eintreffen vor Ort stellte sich heraus, dass es eine böswillige Alarmierung und damit ein Missbrauch von Notrufen war. Die angeblich betroffene Familie war wohlauf. Die Polizei ermittelt darüber hinaus wegen Vortäuschens einer Straftat gegen Unbekannt.

Der Notruf gelangte kurz vor 23 Uhr zur Funkleitzentrale in Trier. Die Rede war von einem schrecklichen Vorfall bei einer Familie in der Nähe von Wittlich. Sofort wurden mehrere Streifenwagen entsandt, ebenso weitere Rettungskräfte. Rasch stellte sich jedoch heraus, dass alle Familienmitglieder wohlauf waren und ein Unbekannter ihnen wohl „nur“ übel mitspielen wollte. Und das wohl auch nicht zum ersten Mal. Denn in der Vergangenheit wurden u.a. schon Speisen dort angeliefert und Dienstleistungen bestellt, die keiner brauchte oder gar angefordert hatte.

Die Polizeiinspektion Wittlich hat die Ermittlungen aufgenommen und setzt alles daran, den Anrufer zu ermitteln. Solches Verhalten ist alles andere als lustig sondern erfüllt Straftatbestände. Böswillige Alarmierungen binden unnötigerweise Rettungskräfte und Polizei, die anderorts möglicherweise dringend gebraucht werden. Sollte der Täter ermitteln werden, wird er sich auf jeden Fall an den Kosten für den Einsatz beteiligen dürfen.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Wittlich, Telefon 06571/926-0, in Verbindung zu setzen.

65-jähriger Mann wird Opfer von 2 Trickbetrügerinnen – Polizei sucht Zeugen

SAARBURG. Ein 65-jähriger Rentner wurde am Donnerstag, 03.01.2013 um 15.50 Uhr, in Saarburg in der Straße „Auf dem Graben“ von zwei jungen Frauen um eine Spende für taubstumme Menschen angesprochen. Der gutgläubige Mann entnahm seiner Geldbörse ein 2 Euro-Stück. Dabei sahen die Täterinnen offensichtlich auch ein größeres Bündel von Geldscheinen.

Die Frauen forderten dann den Rentner auf seinen Personalausweis zu zeigen und sich in die Spenderliste einzutragen. Als der Mann dem nachkam, muss eine der Frauen die Geldscheine aus der Geldbörse gezogen haben. Da die Geldbörde in diesem Moment von der Spenderliste überdeckt war, bemerkte das Opfer den Diebstahl zunächst nicht. Als die beiden Frauen davon liefen, sah der Mann, dass sein gesamtes Geld fehlte. Lediglich zwei Scheine, die zu Boden fielen, konnte er zurückerlangen. Die beiden dreisten Täterinnen konnten letztlich 550 € erbeuten. Das Opfer hatte zwar sofort die Verfolgung der beiden Täterinnen aufgenommen, verlor diese jedoch nach kurzer Zeit im Bereich Fruchtmarkt aus den Augen. Auch die eingeleiteten polizeilichen Fahndungsmaßnahmen verliefen erfolglos.

Die beiden Täterinnen sollen zwischen 16 und 17 Jahre alt sein und etwa 1,65 m groß, schlank und vermutlich von südosteuropäischer Herkunft. Nach Angaben des Opfers waren bereits mehrere Eintragungen auf der Spenderliste vorgenommen worden. Die Polizei Saarburg hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen sich unter der Telefonnummer 06581/9155-0 zu melden.

Rassistische Beleidigung in Trier Süd

TRIER. Am Mittwochabend soll eine Frau kamerunischer Abstammung in der Eberhardstraße rassistisch beleidigt worden sein. Den fremdenfeindlichen Äußerungen soll ein Streit um einen Parkplatz vorausgegangen sein. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Gegen 18.30 Uhr parkte die deutsche Staatsbürgerin mit kamerunischen Wurzeln ihren PKW hinter einem anderen Auto. Zwei Männer bestiegen dieses Fahrzeug und hupten, da sie den Abstand zwischen beiden Fahrzeugen als zu gering ansahen, um den eigenen PKW auszuparken. Da die Frau, die mit ihrer ebenfalls dunkelhäutigen Beifahrerin immer noch im Auto saß, nicht augenblicklich reagierte, stieg der Beifahrer aus und forderte sie vehement auf, den Wagen zurückzusetzen. Es entwickelte sich ein verbaler Streit, in dessen Folge der Beifahrer die beiden Frauen rassistisch beleidigte. Als sich die Frau daraufhin weigerte, den Wagen, wie gefordert, zurückzusetzen, gelang es dem Fahrer letztendlich doch sein Auto, einen älteren Opel, auszuparken.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen einer fremdenfeindlichen Straftat aufgenommen und sucht nach den Tätern. Bei dem Beifahrer soll es sich um einen etwa 25- bis 30-jährigen Mann mit kurzen, blonden Haaren handeln, der zwischen 1,85 und 1,90 Meter groß und eine untersetzte Figur haben soll. Der Mann trug zur Tatzeit wohl eine Jeanshose, ein weißes T-Shirt und eine gelbe oder hellbraune Weste mit weißem Logo. Der Fahrer ist laut Zeugen 35 bis 40 Jahre alt, etwa 1,70 Meter groß und stämmig. Er hat kurze, graumelierte Haare und trug zum fraglichen Zeitpunkt ein dunkles, kariertes Hemd.

Die Geschädigte glaubt, dass der Streit beobachtet wurde. Deshalb sucht die Polizei nach wie vor nach Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben. Es soll sich um einen Anwohner und um eine Passantin handeln, die von der Geschädigten auch angesprochen worden war.

Die Polizei bittet diese und weitere Zeugen, sich unter der Rufnummer 0651/9779-2290 oder 0651/2019-121 zu melden. (red)

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