Schuss auf Wohnhaus in Trier Süd

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TRIER. Die Polizei sucht weiterhin nach dem Täter, der in der Silvesternacht mit einer Schusswaffe – nach ersten Ermittlungen der Polizei handelt es sich wahrscheinlich um ein Kleinkalibergewehr  – auf ein Wohnhaus in der Hohenzollernstraße in Trier-Süd gefeuert hat. Die verglaste Balkontür zur Küche wurde von dem Projektil durchschlagen, das danach in einem Küchenschrank hängen blieb.

Aufgrund des Einschusswinkels wurde die Tatzeit zwischen Mitternacht und 0:30 Uhr am Neujahrstag bestimmt – nur zu diesem Zeitpunkt war die Balkontür teilweise geöffnet. Bemerkt hat den Schuss allerdings niemand, das Ehepaar wurde erst am folgenden Morgen auf das Einschussloch aufmerksam. Auch den Nachbarn war wegen der Silvesterknallerei nichts aufgefallen. 

Die Polizei ermittelt unterdessen weiter und schließt einen Zusammenhang mit Vorfällen im Oktober, als ebenfalls in Trier Süd Schüsse auf eine Kindertagesstätte und ein Wohnhaus abgefeuert wurden, nicht aus.  Damals waren in der Kita “Spatzennest“ in der Saarburger Straße ebenfalls Fensterscheiben durchschlagen worden. Die Projektile wurden aber einem Luftgewehr zugeordnet. Die Spurensuche rund um das Haus wurde und wird fortgesetzt, eine heiße Spur zum Täter gibt es bisher immer noch nicht.  Bis er ermittelt ist, wird bei der Bevölkerung in Trier-Süd wohl eine gewisse Beklemmung bleiben.(red)

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