TBB Kolumne

    0

    Im vierten Anlauf hat es also geklappt: TBB Trier ist erstmals für den in der Saison 2009/10 modifizierten Pokal-Modus qualifiziert. Seitdem sind nur noch die sechs besten Teams der Hinrunde für den Pokal qualifiziert. Sollte der Veranstalter des Top 4 unter den besten Teams sein, rückt der Siebtplatzierte automatisch auf.

    Im vierten Anlauf hat es also geklappt: TBB Trier ist erstmals für den in der Saison 2009/10 modifizierten Pokal-Modus qualifiziert. Seitdem sind nur noch die sechs besten Teams der Hinrunde für den Pokal qualifiziert. Sollte der Veranstalter des Top 4 unter den besten Teams sein, rückt der Siebtplatzierte automatisch auf. 

    Anzeige

    Sparkasse Trier

    So auch im Fall der Trierer. Berlin liegt auf Rang fünf und ist als Veranstalter für das Halbfinale gesetzt. Die restlichen Teams spielen in einem Viertelfinale die anderen Teilnehmer aus. Über Sinn und Unsinn eines Pokalmodus, der nur Mannschaften einschließt, die mit Sicherheit zum großen Teil auch später in den Playoffs stehen werden, wurde schon häufig diskutiert. Vor allem für Pokalmannschaften, wie die Trierer es traditionell sind, ist diese Vorgehensweise sehr schade. Duelle „David gegen Goliath“ gehören in der BBL der Vergangenheit an. Kein frühes Aus mehr in der hitzigen Atmosphäre der Chemnitzer Halle, keine Chance mehr für die Cuxhaven Bascats wie 2008 ins Viertelfinale einzuziehen.

     Die TBB hat nun jedoch zum ersten Mal seit 2008 die Möglichkeit, den Pokal zum dritten Mal nach Trier zu holen. Dafür muss man allerdings erst das Viertelfinale überstehen. Mit Bamberg, Oldenburg, München, Quakenbrück und Ulm wartet die Elite der Liga auf die Auslosung.  Und eben Trier. Ein riesiger Erfolg ist die Teilnahme am Viertelfinale jetzt schon. Henrik Rödl und seine fleißigen Helfer haben es geschafft, ein Team zusammenzustellen, dass in einem Atemzug mit der Crème de la Crème der Bundesliga genannt wird und hohe Anerkennung bei den Fans genießt.

    Im der Halbzeit des Heimspiels gegen die Neckar Riesen Ludwigsburg (9. Januar) werden die Paarungen für die Viertelfinals ausgelost und die Termine für die Spiele bekanntgegeben. Da sich die meisten Teams am Veranstaltungskalender ihrer Multifunktionshallen orientieren müssen, kann vorher keine Terminierung stattfinden. Fest steht lediglich, dass man bis zum 23. März sein Viertelfinale ausgetragen haben muss. Dann starten die Halbfinals in der O2 World Arena. Für die TBB kann man nur hoffen, dass von der Losfee, übrigens Ruder-Olympiasieger Richard Schmidt, ein Heimspiel zugelost wird – ein Auswärtsspiel bei diesen Schwergewichten dürfte die Hoffnungen auf eine Berlinreise auf ein Minimum schwinden lassen. Zudem kämen durch ein weiteres, sicherlich gut besuchtes Heimspiel weitere Einnahmen in die Kassen. Die stetig wachsende Fangemeinde in der ältesten Stadt Deutschlands hätte ein echtes Spitzenspiel mit Playoff-Charakter verdient. Darauf warten die Fans seit 2004, als noch Mike Lenzly, BJ McKie und Co. die Basketballschuhe für die  Trierer schnürten.  Verdient hätte es der Standort mit seinem ligaweit einzigartigen Konzept ohnehin.

    HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

    Please enter your comment!
    Please enter your name here

    Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.