Moselschleuse Trier: Es wird konkret

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TRIER/BERLIN. Jetzt wird es konkret: 16 Millionen Euro stehen ab nächstem Jahr für den Bau der zweiten Schleusenkammer Trier bereit. Das gab Bundestagsmitglied Bernhard Kaster am Donnerstag bekannt. Die Finanzierung ergibt sich aus der konkreten Projektliste jener Vorhaben, die aus den von der christlich-liberalen Koalition zusätzlich für den Etat von Bundesverkehrsminister Ramsauer bereitgestellten 750 Millionen Euro finanziert werden sollen.

Mit drei Millionen Euro soll das Trierer Vorhaben in 2013 anfinanziert werden, weitere 13 Millionen Euro sind als Verpflichtungsermächtigung für 2014 vorgesehen. „Haushaltsrechtlich können damit insgesamt 16 Millionen Euro im nächsten Jahr beauftragt werden“, so Kaster: „Mit der jetzt vom Bundesfinanzministerium erfolgten Übermittlung der konkreten Projektliste an den Haushaltsausschuss, zu denen auch die zweite Schleusenkammer Trier gehört, werden nun Nägel mit Köpfen für die Umsetzung dieses Vorhabens gemacht“. Bereits in der nächsten Woche sei die formelle Beschlussfassung im Haushaltsausschuss vorgesehen. Die Koalitionsfraktionen hatten im Vorfeld auf eine zügige Vorlage der Projektliste gedrängt, um die Maßnahmen auch rasch in Angriff zu nehmen, und die Schleuse Trier dabei mehrfach befürwortet.

Den Ausbau der zweiten Trierer Schleusenkammer hatte Bundesverkehrsminister Ramsauer seinem Kollegen Kaster bereits im September fest zugesagt. Damit kann das Projekt ab dem nächsten Jahr plangemäß ausgeführt werden. Insgesamt sollen acht Schleusen entlang der Mosel mit einer zweiten Kammer ausgestattet werden. Nach der bereits erfolgten Fertigstellung der Schleuse in Zeltingen-Rachtig und der bevorstehenden Eröffnung der Schleuse Fankel steht nun Trier an. „Die volkswirtschaftliche Bedeutung der Moselschleusen ist unbestritten“, betonte Kaster. (red)

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