Freie Wähler: Austausch mit IHK und HWK

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TRIER. Vor Verabschiedung des städtischen Doppelhaushaltes 2013/2014 hat sich die Stadtratsfraktion der Freien Wähler (FWG) mit Vertreter der IHK und der HWK zu einem aktuellen kommunalpolitischen Gedankenaustausch getroffen. Einigkeit bestand darin, dass Trier weiter als lebenswerter und attraktiver Wohn- und Wirtschaftsstandort ausgebaut werden müsse, wozu auch die erfolgreiche Vernetzung von Wirtschaft, Bildung, Familie, Kultur und Umwelt gehöre.

Diskussionsthemen waren unter anderem das Mobilitätskonzept, Perspektiven des Trierer Kultur- und Tourismusmanagement. Einzelhandelskonzeption, Fragen neuer Gewerbeflächen in Trier und besonders auch Finanzfragen im Zusammenhang mit dem städtischen Haushalt.

Die Fraktionsvorsitzende Christiane Probst versicherte, dass die Wirtschaftsförderung für die FWG eine herausragende kommunale Aufgabe sei. Die Fraktion setze sich dafür ein, dass das Mobilitätskonzept kein reiner Wunschkatalog werde, sondern, wie von der FWG mehrfach gefordert, auch in diesem Bereich verbindliche Prioritäten festgelegt werden. Für die Freien Wähler habe die Sanierung in den Bestand oberste Priorität.

Beim Thema Fremdenverkehrsabgabe oder Tourismusabgabe sehen sowohl die Wirtschaftsvertreter als auch die Freien Wähler noch erhebliche Umsetzungsprobleme. Man werde alles versuchen, dem Bedürfnis entsprechende Gewerbeflächen für den Trierer Handel zu schaffen, sagten die FWG-Vertreter zu. Um Trier und die Region auch künftig leistungsfähig zu gestalten, spiele die Verkehrs- und Infrastrukturpolitik, die den Anforderungen des 21. Jahrhundert gerecht werden müsse, eine zentrale Rolle.

Die Freien Wähler bedauerten daher, dass nicht alle Bürgervertreter in der Stadt die Verkehrsnetze als wichtigen Teil der öffentlichen Daseinsfürsorge sähen. Die Region brauche dringend den Moselaufstieg, denn vom täglichen Nah- und Fernverkehr hänge eine Vielzahl von Arbeitsplätzen ab. Gemeinsam sprachen sich die Wirtschaftsvertreter und die Freien Wähler gegen einen weiteren großflächigen Einzelhandel in der Innenstadt aus. Es gelte, die vorhandenen Einzelhandelsbetriebe im Bestand zu schützen. (red)

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