Diskussion über GEMA-Gebührenreform

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TRIER. Über die angekündigte Reform der GEMA-Gebühren diskutieren am kommenden Montag, 3. Dezember, die Trierer SPD und die Kultur- und Kreativstation Trier (KUKS) im „Club toni“ am Domfreihof.

Die beiden GEMA-Bezirksdirektoren Frank Bröckl und Jürgen Baier präsentieren die aktuellen Pläne der Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA) zur neuen Gebührenordnung und stellen sich anschließend in der von Dorian Steinhoff moderierten Diskussion dem Publikum. Mit dabei sind der Trierer Musiker Jörg Mechenbier, Andreas Peters, Präsident der Arbeitsgemeinschaft Trierer Karneval (ATK), und der Mitbetreiber des Clubs villaWulla, Bernhard Robert.

Im Sommer dieses Jahres sorgten die Proteste gegen die angekündigten Gebührenerhöhungen der GEMA öffentlich für Diskussion. Die Vorschläge der GEMA sehen empfindliche Gebührensteigerungen vor, die nicht nur für Diskotheken, Clubs und Gaststätten erhebliche Mehrkosten verursachen könnten. Auch öffentliche Veranstaltungen des Vereinswesens – vom Karneval zu Sport- und Kulturverein – bei denen Musik gespielt wird, deren Vermarktungsrechte bei der GEMA liegen, sind hiervon betroffen.

Gemeinsam wollen die Trierer SPD und die KUKS über den aktuellen Stand der Gebührenreform informieren und über die Thematik diskutieren. Es soll aufgeklärt und eventueller Verbesserungsbedarf aufgezeigt werden, heißt es in einer Pressemitteilung der Sozialdemokraten.

Die Veranstaltung findet am Montag, den 3. Dezember,19 Uhr, im Club toni, Domfreihof, statt. Alle Interessierte sind eingeladen. (red)

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