Eintracht Trier: Arbeitssieg am Samstag

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TRIER. Fußball-Regionalligist Eintracht hat am Samstagnachmittag einen hart erkämpften, letztlich aber hochverdienten Arbeitssieg eingefahren. Vor offiziell 1488 Zuschauern besiegte Trier im Moselstadion den Abstiegskandidaten SC Pfullendorf mit 1:0 (0:0) Toren. Den Siegtreffer besorgte wieder einmal der Toptorjäger der Liga, Chhunly Pagenburg, in der 76. Minute. Triers Fahrudin Kuduzovic vergab in der 82. Minute einen Foulelfmeter.

Es war eine ruppige und kampfbetonte Begegnung zwischen dem Abstiegskandidaten aus Baden-Württemberg und dem Tabellenvierten von der Mosel. Torraumszenen und Möglichkeiten waren Mangelware. Trier zeigte auch ohne den gelbgesperrten Steven Lewerenz die gefälligere und reifere Spielanlage. Pfullendorf beschränkte sich auf gelegentliche Offensivaktionen und zudem darauf, die Aktionen des Gegners schon im Ansatz zu stören.

Wenn überhaupt, sorgte der Ex-Trierer Piero Saccone für Gefahr bei der Elf aus dem Linzgau. Doch der Italiener zielte bei seinen Versuchen aus der Distanz zu schlecht. Triers Alon Abelski machte es auf der Gegenseite kaum besser. Sein Freistoß in der 19. Minute aus 18 Metern war die größte Möglichkeit für die Eintracht im ersten Durchgang. Nur knapp sauste das Spielgerät über die Querlatte des Pfullendorfer Tores. Das torlose Unentschieden zur Pause war demnach leistungsgerecht.

Nach dem Seitenwechsel investierte Trier deutlich mehr. Und dann hat die Eintracht ja immer noch einen Chhunly Pagenburg, der in dieser Klasse eine Klasse für sich ist. Der Toptorjäger der Liga (16 Treffer in 18 Spielen) war auch diesmal wieder zur Stelle. Den Schuss von Fahrudin Kuduzovic konnte Pfullendorfs Schlussmann Sebastian Willibald nur nach vorne abwehren. Pagenburg stand dort, wo ein Torjäger stehen muss und vollstreckte zur 1:0-Führung (76.). Sechs Minuten später scheiterte Kuduzovic mit einem Foulelfmeter – Andreas Frick hatte Thomas Konrad gelegt – im zweiten Versuch an Willibald. Den ersten Versuch des Trierers hatte Schiedsrichter Moritz Kühlmeyer wiederholen lassen.

Durch den schwer erkämpften, letztlich aber hochverdienten Arbeitssieg verteidigt Trier den vierten Tabellenplatz hinter Elversberg, Hoffenheim und Kassel. Auf Rang zwei, der zur Relegation berechtigen würde, hat die Eintracht noch zwei Punkte Rückstand. (red/et)

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