Eintracht Trier: Punkt in Hessen

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ESCHBORN/TRIER. Fußball-Regionalligist Eintracht Trier hat am Samstagnachmittag beim starken Aufsteiger 1. FC Eschborn ein 2.2-Unentschieden erkämpft. Die Punkteteilung vor 400 Zuschauern auf der Heinrich-Graf-Sportanlage war letztlich leistungsgerecht. Trier bleibt ungeschlagen und rückt durch den Punktgewinn auf den dritten Tabellenplatz vor.

Vom Anstoß weg entwickelte sich auf dem kleinen Platz in Eschborn ein durchaus ansehnliches Regionalliga-Spiel – mit dem zunächst besseren Verlauf für die Hausherren. Trier zeigte die reifere Spielanlage und war auch überlegen, das Tor aber machte der Aufsteiger aus Hessen. Velimir Velibor jagte das Spielgerät aus rund 30 Metern vom Freistoßpunkt aus in die Maschen (22.). Ein Sonntagsschuss am Samstagnachmittag, der die Eschborner Führung bedeutete.

Doch Trier schlug sofort zurück zurück. Toptorjäger Chhunly Pagenburg glänzte dabei nicht als Vollstrecker, sondern als Vorbereiter. Der ehemalige Bundesligaspieler setzte den Kollegen Fahrudin Kuduzovic perfekt in Szene, der postwendend nach dem Rückstand den 1:1-Ausgleich für die Eintracht besorgte (23.).

Die Hessen, bei denen der Ex-Trierer Thomas Drescher im Mittelfeld die Fäden zog, stemmten sich mit Kampf und Einsatz gegen die spielerische Überlegenheit des Favoriten von der Mosel. Zählbares bis zur Pause sprang für Eschborn allerdings nicht mehr heraus.

Erst nach dem Seitenwechsel legten die Gastgeber nach. Diesmal legte Pascal Hertlein für Denis Talijan auf. Mit dem Kopf erzielte der Eschborner die erneute Führung der Hessen (56.). Ganze vier Minuten lang durften sich Drescher und Kollegen über ihren zweiten Streich freuen – dann schlug Pagenburg zu. Triers personifizierte Lebensversicherung besorgte den 2:2-Ausgleich selbst – in der 60. Minute.

Zahit Fondik traf für Eschborn noch an die Latte, Pagenburg für Trier. So hatte das insgesamt leistungsgerechte Unentschieden bis zum Schlusspfiff Bestand. Durch den Punktgewinn schiebt Trier sich auf den dritten Tabellenplatz vor, allerdings mit einem Spiel mehr als Mannheim und Kassel. Auf den beiden Relegationsrängen ziehen weiter Hoffenheim und Elversberg ihre Kreise. (red/et)

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