Connecticut besiegt Michigan State

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RAMSTEIN. Drei deutsche Spieler standen beim „Armed Forces Classic“ in Ramstein im Kader der University of Connecticut, mit Niels Giffey (drei Punkte) und Enosch Wolf (Zwei Punkte) kamen jedoch nur zwei zum Einsatz. Leon Tolksdorf saß die kompletten 40 Minuten auf der Bank. Das Spiel endete mit 66:62 für die Huskies aus Connecticut, die über weite Strecken des Spiels das Geschehen bestimmten.  Shabazz Napier von UConn (25 Punkte) war der überragende Akteur auf dem Parkett.

Der zum Basketball-Court umfunktionierte Hangar war randvoll mit US-Soldaten gefüllt, die Kommentatoren erinnerten die Fernsehzuschauer immer wieder daran, dass es eine Ehre sei, in Ramstein sein zu dürfen. Das größte Lazarett außerhalb der USA liegt im nur wenige Kilometer entfernten Landstuhl, die Patriotismus Keule am Veterans Day wurde ordentlich geschwungen. Das beste Team der Welt säße schließlich auf den Rängen.

Basketball gespielt wurde dann auch noch. In Camouflage-Trikots und mit einem Team aus Connecticut, das angeführt von Shabazz Napier die erste Halbzeit dominierte. Highlights streuten die Protagonisten auf dem Parkett auch ein. Ein sehenswerter Dunking von UConn Flügelspieler DeAndre Daniels, ein erfolgreicher Alley-Oop vom Teamkollege Ryan Boatright (Freshmen – erstes Jahr an der Universität) nach Zuspiel von Napier und ein spektakulärer Dunk von Michigan State Spartan Branden Dawson, rissen die Angestellten der US-Army von ihren Sitzen. Zwischenzeitlich betrug der Vorsprung 16 Punkte (34:18), ehe Michigan State durch fahrlässige Angriffe auf Seiten der UConn Huskies besser ins Spiel kam. Zur Halbzeit stand es nur noch 40:33 für die Huskies.

Die zweite Halbzeit verlief sehr ausgeglichen. Niels Giffey trug sich mit einem erfolgreichen Dreier auf das Scouting ein, doch wenig später gingen die Spartans aus Michigan erstmals in Führung (46:45). Das Spiel verlief nun sehr ausgeglichen, ehe zwei Dreier von Napier und Boatright die Huskies endgültig auf die Siegerstraße brachten (62:58). Michigan State musste foulen, Napier zeigte keinerlei Nerven von der Freiwurflinie. Am Ende hieß es 66:62 für die Huskies.

Die deutschen Spieler blieben insgesamt blass, Leon Tolksdorf kam erst gar nicht zum Einsatz. Enosch Wolf hatte mit Foulproblemen zu kämpfen, Niels Giffey zeigte Schwächen im Ballhandling und kam in der heißen Schlussphase nicht mehr zum Einsatz. (cw)

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