Enkeltrick – keine Chance für Betrüger

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TRIER. Offenbar hat ein unbekannter Betrüger erneut versucht, ältere Menschen mit dem so genannten Enkeltrick reinzulegen. Diesmal allerdings ohne Erfolg. Die Polizei rät, auch weiterhin wachsam zu sein.

Zwei Versuche registrierten Beamte der Kripo Trier am Mittwoch in Trier. Zwei Frauen im Alter von 88 und 99 Jahren wurden am Vormittag angerufen. Ein angeblicher Neffe bat um 7.000 beziehungsweise 22.000 Euro für die Kauf eines Autos. Die Ermittler vermuten, dass es sich in beiden Fällen um dieselbe Person handeln könnte. Beide Angerufenen bemerkten jedoch, dass die Telefonate nur zur Vorbereitung eines Betruges dienen sollten und verständigten die Polizei. Zur Geldübergabe kam es nicht.

Die intensive Aufklärungsarbeit der Polizei hat in diesen beiden Fällen Früchte getragen. In den vergangenen Monaten hatte die Polizei wiederholt in den Medien über diese und andere Betrugsmaschen informiert, mit denen immer wieder vor allem ältere Menschen in der Region um ihr Erspartes gebracht wurden. Nach wie vor gilt es, vorsichtig und misstrauisch zu sein, wenn angebliche Verwandte telefonisch Geld erbitten.

Die Polizei rät daher:

– Seien Sie misstrauisch, wenn sich Personen am Telefon als Verwandte oder Bekannte ausgeben, die Sie als solche zunächst nicht erkennen.

– Gehen sie keinesfalls auf telefonische Geldforderungen oder noch so inständige Bitten ein.

– Rufen Sie Verwandte an, um die Echtheit des Anrufers abzuklären.

– Reden Sie mit Personen Ihres Vertrauens über den Anruf.

– Geben Sie kein Geld in fremde Hände.

– Notieren Sie sich die Telefonnummer des Anrufers, wenn sie im Telefon erscheint.

– Melden Sie einen solchen Anruf direkt über den Polizeinotruf 110 der Polizei. (red)

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