TBB Trier: Bittere 80:88-Niederlage gegen Alba Berlin

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TRIER. Ganz großer Sport in der Arena: Basketball-Bundesligist TBB Trier hatte den Favoriten Alba Berlin am Rande der Niederlage – und musste sich am Ende doch nach Verlängerung mit 80:88 (36:35) geschlagen geben. 5914 Zuschauer in der ausverkauften Arena sahen ein mitreißendes, spannungsgeladenes Spiel voller Emotionen. Trier verpasste es, den Hauptstädtern bei fünf Punkten Vorsprung im letzten Viertel den entscheidenden Knock Out zu verpassen. Eine falsche Entscheidung von Spielmacher Jarrett Howell kostete letztlich den Sieg.

In der ersten Halbzeit war beiden Mannschaft der große Respekt voreinander anzumerken. Berlin war für Trier schon immer einer der unangenehmsten Gegner der gesamten Liga. Die Hauptstädter ihrerseits waren vom Höhenflug des Außenseiters von der Mosel sichtbar beindruckt. Ausgeglichen demnach auch das erste Viertel – 19:19.

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Im zweiten Abschnitt wurde das Spiel mehr vom Geschehen neben dem Feld geprägt denn von sportlichen Aktionen – bis hin zum Ausschluss von Alba-Trainer Sasa Obradovic wegen des dritten Technischen Fouls gegen die Berliner Bank. Zur Pause führte die TBB mit einem Punkt – 36:35.

Nach dem Seitenwechsel war die Spannung in der Arena geradezu mit Händen zu greifen. Trier führte, aber der Favorit von der Spree ließ nicht locker. Immer wieder kämpften die Berliner sich heran, die TBB hingegen tat sich schwer beim Scoren und rettete dennoch drei Punkte ins Schlussviertel – 53:50.

Schlussakkord: Berlin war angeknockt, auch wenn Obradovic verbotenerweise im Kabinengang stand und weiter coachte. Zehn Punkte führte die TBB zwischenzeitlich. Doch Berlin blieb dran – und verkürzte bis auf einen Zähler, 90 Sekunden vor Schluss. Als Jarrett Howell schließlich den Ball beim Einwurf vertendelte, glich Alba aus und holte sich den Sieg in der Verlängerung auch deswegen, weil mit Barry Stewart und Howell zwei Trierer Leistungsträger jeweils nach dem fünften Foul frühzeitig gehen mussten. (red/et)

Ausführlicher Bericht und Kolumne folgen.

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