Wochenchronik: Vorsicht, spitze Feder!

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    TRIER. Was das kleine Arzfeld in der Eifel dem großen Trier an der Mosel voraus hat? Mut! Was in den unbeugsamen, krawalligen Pfalzelern noch lebt? Der Treverer-Geist! Was die Stadtverwaltung noch lernen muss? Offenheit! Was Oberbürgermeister Jensen gewonnen hat? Profil! Was die SPD verloren hat? Glaubwürdigkeit! Was wir alle vermissen? Kinderjauchzen auf der Messe! Neue Lach- und Sachgeschichten, nicht mit der Maus, aber mit lokalos Wochenchronik. Wobei es ab und an auch ernsthaft zur Sache geht. Außer bei der TBB Trier – die Jungs wollen einfach nur spielen…

    Es war kaum mehr als eine Anekdote in der medialen Großküche, eine Randnotiz, ein kleiner Tropfen. Arzfeld in der Eifel, kaum mehr als 1.300 Seelen, schickt sich an, Mut zu beweisen – viel Mut. 4.000 Euro zahlen die Arzfelder pro Jahr in den Fonds „Deutsche Einheit“ – zur Tilgung der Schulden, die gemacht werden mussten, damit im Osten „blühende Landschaften“ (Helmut Kohl) entstehen. Nur 4.000 Euro, muss man hinzufügen. Jetzt will Arzfeld klagen – gegen die Enteignung, gegen den Fonds.

    Sie erinnern sich? Helmut Kohl, Kanzler a.D, Pfälzer, Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz a.D., Namensverweigerer im Spendenskandal, hochgelobt von der neuen CDU-Chefin Julia Klöckner, sagte einst:

    „Die Einheit wird niemanden etwas kosten!“

    „Es wird keine Steuererhöhungen für die Einheit geben!“

    Ausgerechnet BILD, neben der Ludwigshafener Rheinpfalz des Milliardärs Dieter Schaub Kohls Leib- und Magenblatt und heute das Kampforgan von Kohls legitimer Nachfolgerin Angela Merkel, machte aus dem Langen aus Oggersheim den Umfaller. Chefredakteur Hans-Hermann Tiedje musste wegen der Schlagzeile und des Bildes gehen. Lang, lang ist’s her und aus dem Gedächtnis der Bürgerinnen und Bürger wohl auch längst verschwunden. Verständlich – schließlich haben die Menschen anderes, Wichtigeres zu tun.

    Arzfeld hat jetzt den Mut, sich den Klagen vieler Gemeinden aus Nordrhein-Westfalen anzuschließen. Die Großstadt Trier hat den nicht. Wie hatte Oberbürgermeister Klaus Jensen noch vor wenigen Monaten gesagt: „Eine Klage bringt nichts, weil man gegen dieses Gesetz nicht klagen kann.“ Mag sein. Aber darum geht es nicht. Es geht um die Aufmerksamkeit, es geht um das Zeichen, das Trier damit setzen würde. Entschlösse sich Trier als Großstadt zur Klage, würden viele andere folgen. Es wäre wie beim Domino – der Druck wird immer höher, die Empörung größer, der Aufschrei würde sich steigern.

    4.000 Euro zahlt Arzfeld pro Jahr. Und Trier? An Aufwendungen für den Fonds Deutsche Einheit wird die Moselstadt bis 2016 – seit 1992 – über 17 Millionen (!) Euro gezahlt haben. Hinzu kommt die Erhöhung der Gewerbesteuerumlage für den Solidarpakt I und II – noch einmal mehr als 17,5 Millionen Euro, sodass sich die Kosten für Trier bis 2016 auf knapp 35 Millionen Euro summieren.

    Damit ließen sich (fast) alle Trierer Schulen sanieren. Die Schuldebatte, die Trier inzwischen fast zerreißt, wäre überflüssig. Mit dem Geld ließe sich die so wichtige Jugendarbeit stärken. Damit ließen sich Straßen und Gebäude sanieren. Und, und, und, und…

    Nein, stattdessen wird auf dem Empfang für Weimar im Trierer Theater Smalltalk betrieben, werden Hände geschüttelt, wird sich zugeprostet. Waren Sie schon einmal in Leipzig? Nein? Eine Universität wie geleckt – alles vom Feinsten. Saubere, neue Straßen, hochmoderne Beleuchtungsanlagen – alles exquisit und teuer. Bezahlt auch aus den Trierer Kassen, die so leer sind wie die berühmte Kirchenmaus arm.

    Statt über den Beitritt Triers zum Bündnis „Vermögenssteuer jetzt!“ zu debattieren, wie von der SPD gefordert, sollte der Rat der Großstadt Trier sich dem kleinen, mutigen Arzfeld anschließen. Dafür allerdings braucht man wirklich Mut – sehr viel Mut. Aber den hat in Trier anscheinend keiner. Nehmt Euch ein Beispiel an Arzfeld, Ihr Ratsfrauen und -herren aus Trier. Tun Sie was, Herr Jensen, jetzt! Es ist hohe Zeit.

    „Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht.“ (Vaclav Havel)

    * * * * *

    Womit wir schon beim nächsten Thema wären. Den Vermögenden will die Trierer SPD also jetzt ans Portemonnaie. Zurück zur Vermögenssteuer – und Trier soll sich dafür stark machen. Ein symbolischer Akt sozusagen, ein Schrei nach Gerechtigkeit. Fiat justitia et pereat mundus. Wenn das mal nur so einfach wäre…

    Irgendwie haben wir da extrem was in den falschen Hals bekommen. Einmal kräftig husten, bitte. Rückblende: Wem haben wir überhaupt HartzIV zu verdanken? Auf wessen Mist ist die Agenda 2010 eigentlich gewachsen?

    Und wer hat, als er mit der Union beim Kuscheln im trauten Hochzeitsbett der großen Koalition lag, ganz flugs die Mehrwertsteuer erhöht – obwohl er vor der Wahl innigst beteuert hatte, mit der deutschen Sozialdemokratie sei keine Steuererhöhung zu machen? Und wer hat von ganz oben auf dem Misthaufen gekräht? Obergockel Gerhard Schröder, der Genosse der Bosse, der Duzfreund des Oberdemokraten Wladimir Putin, der Mann mit den Cohibas, der Freund der feinen Weine.

    War gestern nicht Allerheiligen? Oh Herr, wirf Hirn vom Himmel bei so viel Vergesslichkeit und Unvernunft! Wen hat all das – HartzIV, Agenda 2010, die Erhöhung der Mehrwertsteuer – am härtesten getroffen? Den kleinen Mann auf der Straße, die angebliche Klientel der Genossen.

    Nein, liebe Trierer SPD, fiat justitia et pereat mundus funktioniert eben nicht so, dass man eine Ungerechtigkeit durch eine andere ausgleicht. Das hält sich dann nicht die Waage, sondern schaukelt sich hoch, potenziert sich. Jetzt haben wir in die einen Taschen gegriffen, greifen wir eben dann auch noch in die anderen – welch schändliche Auffassung von Politik gegenüber dem Souverän.

    Es ist an der Zeit, andere Zeichen zu setzen, liebe Genossen. Gegen den Fonds Deutsche Einheit, dafür, dass das Land endlich die Kommunen in ausreichendem Maße entlastet, dass die üppigen Steuereinnahmen auch ganz unten ankommen und nicht für eine sinnlose Politik auf höchster Ebene verprasst werden. Aber dafür müsste man sich ja mit den eigenen Parteifreunden in den Ländern, im Bund, im Osten anlegen – oder sogar mit der künftigen Ministerpräsidentin Marie-Luise „Malu“ Dreyer, die auch noch SPD-Vorsitzende in Trier ist. Nein, das geht natürlich nicht. Dann lieber ein Alibi-Antrag, damit das dumme Stimmvieh glaubt, hoppla, die tun ja was.

    Oder könnte es sein, dass die Trierer SPD dem lieben Peer Steinbrück, der gerade als Abgeordneter (wann hat der Herr für den Wähler überhaupt gearbeitet?) mit Vorträgen Millionen gescheffelt hat, kräftig eins ans Schienbein treten will? Gut, dann seid Ihr entschuldigt, liebe Genossen.

    Kleiner Exkurs: Die Ungenauigkeit der Medien ist inzwischen Legion. Marie-Luise „Malu“ Dreyer, die voraussichtlich am 16. Januar zur Nachfolgerin von Kurt Beck gewählt wird, ist keine Triererin – auch wenn den Leserinnen und Lesern das immer wieder suggeriert wird. Dreyer ist Pfälzerin, genau wie Kurt Beck, geboren in Neustadt an der Weinstraße. Sie ist Wahl-Triererin, aber deswegen noch lange keine Triererin. Das wird man nämlich durch Geburt, nicht durch Zuzug oder Umzug. Helfen kann sie der Stadt trotzdem an ihrer exponierten Stelle – hoffentlich…

    * * * * *

    Nichts zu machen, keine Chance. Also müssen wir demnächst wohl andere Kanäle anzapfen, leider. Nach wie vor weigert sich die Trierer Stadtverwaltung, Auskunft über die Gaststätten-Konzessionen von Peter Brommenschenkel – „Glocke“ und jetzt auch „Krim“ – zu geben. Man bleibe bei der bereits mitgeteilten Auffassung, dass dies nicht von öffentlichem Interesse sei, wurde eine Anfrage von lokalo beschieden.

    Stellt sich die Frage: Wer entscheidet hier eigentlich, was von öffentlichem Interesse ist und was nicht? Brommenschenkel hatte eine vorläufige Konzession für die „Glocke“. Die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) mahnte umfangreiche Sanierungs- und Renovierungsmaßnahmen an – im Küchenbereich, bei den Toiletten, beim Brand- und Arbeitsschutz.

    Gäste gehen in der Kneipe ein und aus. Ist da nicht die Frage von öffentlichem Interesse, ob diese Arbeiten inzwischen durchgeführt wurden? Doch, das ist sie! Es kann nicht angehen, dass die Behörde hierüber die Auskunft verweigert. Und wie verhält es sich zugleich mit den Kollegen des Lieblings der Trierer Heimatzeitung? Haben die nicht ein Recht darauf zu erfahren, wer mit welcher Konzession eine Gaststätte betreibt? Dafür will die Stadtverwaltung demnächst so genannte „Schmuddel-Gastronome“ auf eine schwarze Internetliste setzen. Wie, bitte, passt das zusammen?

    Nimmt Brommenschenkel die vorläufige (?) Konzession der „Glocke“ jetzt in die „Krim“ mit? Wurde die Konzession verlängert? Hat er jetzt eine endgültige, obwohl die Sanierungsmaßnahmen noch nicht abgeschlossen sind/waren? Fragen über Fragen, die weiter unbeantwortet bleiben, weil die Trierer Stadtverwaltung der Öffentlichkeit deren Recht auf Aufklärung verweigert.

    Fortsetzung folgt…

    * * * * *

    Er hat’s ja nicht einfach, der nette Klaus Jensen, aber schnell hat’s ihn. Knall, bumm, da hatte er doch glatt vergessen, in seiner Haushaltsrede zu erwähnen, dass der Etat für die Ortsbeiräte gekürzt werden soll – um 100.000 Euro von 400.000 auf 300.000 Euro. Dumm gelaufen, Herr Oberbürgermeister. Zumal die Medienvertreter wenige Stunden vor besagter Ratssitzung noch mit Ihnen an einem Tisch saßen – Haushalts-Pressekonferenz. Ein Kommunikationsproblem? Wohl kaum.

    Eher schon Absicht. Er hätte daran denken können, seine Fachleute für die Kommunikation hätten daran denken müssen. Sie hätten ihn nachdrücklich darauf aufmerksam machen müssen, dass er zumindest diesen Punkt erwähnen muss. Schließlich ist das Verhältnis zwischen Ortsbeiräten und Rathaus das beste eben nicht. Jensen wurde im Stich gelassen. Sollte nicht passieren, darf nicht passieren. Keine Entschuldigung zieht hier.

    Doch Jensen wäre nicht Jensen, hätte er nicht in seiner typischen Art einen Ausweg gefunden. Kurzerhand schrieb er einen Brief an die Chefs der Räte – nahm alle Schuld auf sich und entschuldigte sich persönlich. Vorgänger Schröer hätte seine Angestellten wahrscheinlich vor versammelter Mannschaft zur Sau gemacht – ohne Rücksicht auf Verluste.

    Jensens Kritiker sprechen ja oft vom „Kuschel-Klaus“ im Rathaus. Zu weich, zu inkonsequent, zu harmoniebebedürtig, zu ausgleichend. Manchmal hat es aber auch Vorteile, wenn man nicht von der ganz harten Fraktion ist. Wie in diesem Fall eben. Seinen Kritikern, die die Büchsen schon im Anschlag hatten, nahm er so jedenfalls das Pulver aus der Pfanne – als „Profi-Klaus“.

    * * * * *

    Da wunderten sich nicht wenige Spaziergänger an diesem zugegeben nasskalten Nachmittag an Allerheiligen. Die Trierer Messe auf dem Viehmarkt, die vom Feiertag ihren Namen hat, war dicht. Keine jauchzenden Kinder, keine strahlenden Gesichter. Ein uraltes Gesetz aus den 1970er Jahren veranlasste die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD), auf die Einhaltung der Ruhezeiten an Feiertagen zu pochen. Und das Trierer Ordnungsamt folgte dem brav – wie es sich für gute preußische Beamte, deren Untertanengeist auch im 21. Jahrhundert noch nicht ausgestorben ist, gehört.

    Es ist, wie es ist: In Trier wirft der Dom nach wie vor lange Schatten. Nach der Gräbersegnung hat Ruhe zu herrschen – als ob es die Toten stören würde, dass Kinder sich freuen, lustig und fröhlich sind. Mein Großvater jedenfalls würde sich darüber freuen, dass sein Urenkel auch am Nachmittag an Allerheiligen eine Runde Knupp-Autos fährt. Aber gut, er war ja auch nicht in der Kirche…

    Wie sagte Wolf Buchmann von den Grünen erst unlängst: „Das Ordnungsamt ist ein Sauhaufen.“ In diesen Fall kann man nur hinzufügen: „Und die ADD auch…“ Was zählt schon der Bürger, wenn Behörden ihre Macht demonstrieren wollen und müssen.

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    Ein Plakat ist uns aufgefallen: hübsch in schwarz, rot und weiß gehalten. Pfalzel wagt den Aufstand: „Wir schreiben das Jahr 2012 n. Chr. Ganz Trier ist von Schulschließungen bedroht… Ganz Trier?? Nein!! Ein von unbeugsamen Pfalzelern bevölkertes Dorf hört nicht auf, den städtischen Rotstiften Widerstand zu leisten. Und Pfalzel ist sich einig: Die Schule bleibt im Dorf!“

    Pfalzel will seine Grundschule behalten. Pfalzel leistet der „Legio Biregio“ erbitterten Widerstand. In Pfalzel lebt der alte Treverer-Geist weiter, der krawallige, der unbeugsame, der widerspenstige Geist der Gallier, auch wenn das kleine Dorf „um 1969 von Trier besetzt“ wurde. Eine Garantie haben die Pfalzeler übrigens aus der Zeit der Eingemeindung: dass ihre Unabhängigkeit gewahrt und ihre Schule bestehen bleibt – bis in ewige Zeiten. Am 10. November gibt es eine Mahnwache, und irgendeiner wird sich schon noch finden, der Euch mit Zaubertrank versorgt. Chapeau, liebe Pfalzeler, liebe Schwestern und Brüder im Geiste – so muss es sein. Zeigt den Nicht-Trierern, dass der Treverer-Geist nach wie vor lebt, dass uns mehr mit dem bretonischen Ungehorsam verbindet als mit dem preußischen Untertanen-Gehorsam. Leider wird Trier seit Jahrzehnten von Nicht-Trierern regiert, die unsere wahre Seele wohl nie verstehen werden. C’est la vie. Merde…

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    Positiv sollst du den Tag beenden, respektive die Wochenchronik. Machen wir – und diesmal sogar mit einem Tipp. Basketball-Bundesligist TBB Trier macht derzeit richtig Laune. Das Team von Henrik Rödl hat jede nur denkbare Aufmerksamkeit verdient. Also schauen Sie, ob Sie für das Topspiel gegen Alba Berlin irgendwie noch eine Karte bekommen. Es lohnt sich auf jeden Fall. Und wenn nicht, dann machen Sie einfach noch flugs bei unserem Gewinnspiel mit – auf unserer Facebook-Seite. Das läuft noch bis Freitag, 15 Uhr. Bleibt uns nur noch zu sagen: viel Spaß in der Arena!

    In diesem Sinne – eine schöne neue Woche und bis demnächst!

    1 KOMMENTAR

    1. Wir alle wissen doch, dass der TV, explizit in der Person des „Stadtreporters“ gegenüber Peter Brommenschenkel nur Gefälligkeitsjournalismus praktiziert. Er hat ihm ja schon eine Menge Attribrute zuerkannt: rührig, verantwortungsbewusst, innovativ usw. Kann man aber alles auslegen, wie man will. Alle, die sich schon etwas länger mit den Machenschaften des Peter B. beschäftigen, können nicht ernsthaft damit gerechnet haben, dass er vorhat, die Auflagen zu erfüllen, um die marode Glocke auch in Zukunft zu betreiben. Er kann sich ja darauf verlassen, dass es den Kontrollorganen scheiß egal ist, ob er was ändert, oder nicht. Seinem Haus- und Hofschreiber übrigens auch. Dass gleichzeitig aber der „Internetpranger für Schmuddelgastronomie“ geplant ist, in der Peter B. mit Sicherheit nicht auftauchen wird, ist schon ein starkes Stück. Ist eigentlich noch keinem aufgefallen, dass man in diesem geplanten Portal wieder der puren Willkür einzelner Personen ausgesetzt ist, die ihre Bewertungen ja nur subjektiv, oder vielleicht gar nicht begründen müssen. Aber macht nix. Die Bewertung „Sauhaufen“ wurde dem Ordnungsamt ja schon verliehen. Vielleicht steht diese Behörde ganz oben auf der Liste. Nach dem Motto: Der Sauhaufen verleiht die „Wutz der Woche“.

    2. Super, herr thielen!!!!!die Sache mit brommenschenkel schreit ja förmlich nach Südwestfunk oderZDF!!! Bitte bleiben sie unbedingt da dran.

    3. … und so wird aus den „aufständischen“ Pfalzelern ein „auf ständig“em Zack seiendes Dorf, das dank Eric Thielen nicht nur über den Krimi in der Glocke(nstraße) Bescheid weiß, sondern auch den gelegentlichen Bluthochdruck bei der Lektüre des Heimatblattes ein bisschen besser im Griff hat. In diesem Sinne ein tapferens „L’espoir meurt en dernier lieu“ aus der besetzten Inselsiedlung!

    4. Danke für die tatkräftige Unterstützung mit spitzer Feder für uns Pfalzeler und unsere Grundschule.
      Schuldenfrei und mit großem Vermögen hat die Stadt Trier uns zwar 1969 zwangseingemeindet, aber unseren unbeugsamen Willen und unseren Kampfesmut nicht.

    5. @ klüngel:keine endgültige konzession;heißt das nicht, in dem laden ist vieles nicht so wie es sein soll ? bezieht sich das auf,toiletten,küche, kühltheke,fluchtwege,elektroinstallation,etc.,oder was? wie kann eine behörde so etwas weiter dulden? wer hält hier die schützende hand über diese leute? sind diese leute sich bewusst waws hier alles passieren kann?

    6. Endlich endlich endlich ist einer da, der die Dinge klar beim Namen nennt mit einer klaren Sprache und ohne Tabus und ohne Angst, dass er es sich mit irgendjemandem verderben kann. Was hat mich dieses falsch-intellektuelle Sowohl-Als-Auch-Geschwafel von TV und all den anderen angeödet und gelangweilt. Pfalzel und viele andere danken Ihnen Herr Thielen.

      Es gibt noch viel zu tun Herr Thielen, packen Sie es bitte an.

    7. Ich finde es äußert interessant, dass Herr Thielen bis zum 31.3.2011 regelmäßiger Gast (inklusive Familie) im Wirtshaus zur Glocke gewesen ist. Bis zu diesem Datum schien Herr Thielen der Zustand des Hauses egal gewesen zu sein. Wie ließe es sich sonst erklären, dass er trotzdem regelmäßig Geld in dem Betrieb gelassen hat. Warum hat Herr Thielen, während seiner Tätigkeit bei 17vor.de nicht hinterfragt, wie es sein kann, dass das Wirtshaus zur Glocke trotz vieler Mängel nicht geschlossen wird?

      Herr Thielen beweist damit im Grunde nur, dass auch er mit zweierlei Maß misst und stellt sich auf eine Stufe mit den Institutionen, welche er kritisiert.

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