Sparkassen-Stiftung fördert Angebote für Schulen in Museen

Sparkassen-Stiftung fördert Angebote für Schulen in Museen

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TRIER. Die neu gegründete Stiftung „Partner für Schulen in Trier und im Landkreis Trier-Saarburg“ der Sparkasse Trier fördert je einhundert Führungen oder Workshops für Schulklassen im Stadtmuseum Simeonstift und im Rheinischen Landesmuseum. Die Stiftung übernimmt die kompletten Kosten für Eintritt und Durchführung und würdigt damit die Museen als außerschulischen Lernort. Das Angebot gilt für alle Schularten und Klassenstufen.

Museen mit ihren bedeutenden Kunst- und Kulturschätzen sind heute längst als wichtige außerschulische Lernorte anerkannt. Nirgendwo sonst lässt sich die gegenständliche Überlieferung von Kunst, Kultur und Geschichte besser erleben und vermitteln, nirgendwo sonst sind Originalobjekte als Zeitdokument und Zeugnis von geschichtsträchtigen Ereignissen besser greifbar. Infotafeln und Audio-Guides, aber auch Führungen und Workshops vermitteln das im Museum angehäufte Wissen und transportieren es an die Besucher. Auch für Kinder und Jugendliche, im Besonderen für Schüler im Klassenverband, bieten die Museen speziell auf den Lehrplan und das Alter abgestimmte Angebote.

Dieses Lernen außerhalb der Schule unterstützt die Sparkasse Trier künftig mit einer Initiative im Rahmen ihrer Stiftung „Partner für Schulen in Trier und im Landkreis Trier-Saarburg“, die sich an Schulen der Region richtet. Den ersten 100 Bewerber je Museum finanziert die Stiftung ein komplettes museumspädagogisches Angebot, das sich die Schule aus dem reichen Vermittlungsprogramm der beiden Museen aussuchen darf. Die Stiftung der Sparkasse fördert damit den außerschulischen Lernort Museum und erleichtert es auch Schulklassen, die keine oder nur geringe finanzielle Unterstützung erhalten, sich das Stadtmuseum und das Landesmuseum mit ihren Sammlungen anzusehen.

Die Museumsleiterin Dr. Elisabeth Dühr (Simeonstift) und der Museumsleiter Dr. Marcus Reuter (Landesmuseum) äußerten sich erfreut darüber, dass die neue Sparkassenstiftung bereit war, das schulgerechte Bildungsprogramm zu finanzieren. Das museumspädagogische Angebot der beiden Museen ist breit gefächert, es reicht von altersgerecht gestalteten Workshops für Kinder der ersten Klasse, in denen die Kleinen spielerisch ein erstes Gespür für Geschichte und Zeitabläufe zu entwickeln lernen, bis hin zu am aktuellen Lehrplan ausgerichteten Themenführungen wie beispielsweise „Trier im Nationalsozialismus“ oder „Als die Treverer Römer wurden – was ist Romanisierung?“

Aber auch allgemeine Führungen durch die ständige Sammlung oder die jeweils aktuellen Sonderausstellungen können gebucht werden. Die Schulen wurden direkt durch die Stiftung der Sparkasse über die Initiative informiert. Die Aktion ist daher bereits gut angelaufen. Viele Schulen haben das Angebot bereits genutzt.

Da noch Termine frei sind und Mittel bereitstehen, sollten sich die interessierten Schulen schnellstmöglich bewerben. Die inhaltliche Beratung und Terminabsprache erfolgt unmittelbar mit den Museen auf direktem Wege. (red)

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