Aktionstage gegen Rassismus

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TRIER. Von heute (29. Oktober) bis 3. November ist die Wanderausstellung „Tatort Stadion 2“ in der Gaststätte „05“ im Moselstadion zu sehen. Beim Heimspiel von Fußball-Regionalligist Eintracht Trier gegen Ulm am 4. November wird die Ausstellung ferner im Stadion gezeigt.

Das Fanprojekt Trier hat die Ausstellung gemeinsam mit dem „Supporters Club“ des Vereins und Eintracht Trier initiiert. Unter dem Motto „Fußball für ein buntes Miteinander – Aktionstage gegen Rassismus und Diskriminierung“ hatte die Landesleitstelle Kriminalprävention verschiedene Vereine in Rheinland-Pfalz aufgerufen, durch Aktionen für mehr Toleranz und Zivilcourage zu werben. Im Rahmenprogramm konnten mit Jonas Gabler und Ronny Blaschke zwei bekannte Experten für Vortragsabende gewonnen werden. Darüber hinaus werden während des Heimspiels gegen den SSV Ulm 1846 weitere Aktionen folgen.

Die ausgestellten Schautafeln richteten sich explizit gegen Rassismus und Antisemitismus und thematisieren die Unterwanderung von Fanszenen durch Rechtsextreme. Darüber hinaus werden auch andere Formen der Diskriminierung wie Sexismus, Homophobie und Antiziganismus deutlich gebrandmarkt. Die Ausstellung wird von den Mitarbeitern des Fanprojekts fachlich betreut und begleitet.

Zum Abschluss der Aktionstage hält der freie Journalist und Auto Ronny Blaschke am 8. November ab 19 Uhr im Balkensaal des Ex-Hauses einen Vortrag zum Thema „Angriff von Rechtsaußen – wie Neonazis den Fußball missbrauchen“.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist kostenlos – außer am Spieltag gegen Ulm. Da wird für den Besuch der Ausstellung eine Eintrittskarte benötigt. Die Ausstellung selbst ist von Montag bis Freitag (außer am 1. November) von 16 bis 20 Uhr und am Samstag von 12 bis 16 Uhr geöffnet. (red)

Weitere Informationen:

FANPROJEKT

1 KOMMENTAR

  1. Es ist doch schon bezeichnend für diesen „Verein“ und seine Klientel, dass so etwas überhaupt nötig ist. Wo es keinen Rassismus gibt, muss man auch nichts dagegen tun – – siehe Basketball. Der Fußball ist der große Hort für Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit. Ein echtes Armutszeugnis…

  2. Lieber T.Kleinert.
    Was hat Ihnen eigentlich der Fußballsport angetan? Durften Sie als kleiner Bub nicht mitspielen ec?
    Gut das müssen Sie selbst verarbeiten, aber ein Hang zum Rassismus ist latend feststellbar, am Rasissmus gegenüber Fußballanhänger,welche Sie gerne pauschalisieren.
    Nun zum Korbball Verein TBB;Herzöge;Germania,oder wie er sich in Zukunft noch benennen wird.
    Eine Sportart,welche medial so zwischen Wasserball u.Paarlauf angesiedelt ist,geführt
    von einer Operrettenliga Namens BBL;welche Freikarten verteilt,um die Abstiegsregelung in den Griff zu bekommen.Aber selbst die macht einen Bogen um den heimischen Korbballverein.
    Also „Jedem das seine “ hier ein Traditionsverein,dort ein Verein welcher sich ja schon in der Namensgebung schwer tut.
    Sport Heil!

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