Winterzeit: Gefährlicher Schulweg

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TRIER. Jetzt kommt sie wieder, die dunkle Jahreszeit mit trübem Wetter und schlechter Sicht. Der morgendliche Berufsverkehr, schlecht beleuchtete Fuß- und Radwege und alles haben es eilig. Die Leidtragenden sind oft die Schüler, gerade wenn sie morgens zur Schule laufen oder mit dem Fahrrad fahren. Im Winter verunglücken fast doppelt so viele Kinder auf dem Schulweg, wie im Sommer. Die Polizei gibt daher Tipps für das richtige Verhalten.

Der Hauptgrund für Unfälle: Schüler werden von Autofahrern zu spät gesehen. Gesehen zu werden, ist eine der wichtigsten Voraussetzungen, um sicher zur Schule zu kommen. Dunkle Kleidung macht Kinder für andere Verkehrsteilnehmer fast unsichtbar. Wegen der geringeren Körpergröße sind die Kinder auch schlechter zu erkennen. Der beste Schutz vor Unfällen sind: helle Kleidung und Reflektoren.

Aber auch die Autofahrer sind gefordert: Wer Kinder sieht, sollte vom Gas gehen und bremsbereit sein. Man sollte immer mit dem alterstypischen Verhalten von Kindern rechnen, die die Folgen ihres Handelns nicht richtig einschätzen können.

Vorsicht ist auch angebracht, wenn sich Schüler mit dem Fahrrad auf den Weg zur Schule machen. Bei einer Kontrolle der Trierer Polizei zu Schulbeginn am Freitagmorgen, 26. Oktober, in Trier-Tarforst wurden mehrere Schulkinder mit keiner oder mangelhafter Beleuchtung festgestellt. Den weiteren Schulweg mussten die Kinder das Fahrrad schiebend zurücklegen. Mit Sicherheit kein Einzelfall.

Tipps für die Eltern:

– Häufiges Üben schafft Sicherheit. Minimieren Sie das Unfallrisiko indem Eltern das Überqueren von Straßen immer wieder mit den Kindern üben.

– Nicht den kürzesten Weg wählen, lieber den sicheren z.B. durch verkehrsberuhigte Zonen und beleuchtete Fußwege.

– Hinweise auf Gefahrenstellen wie parkende Autos versperren die Sicht des Kindes und auf das Kind.

– Den Weg immer wieder auf Veränderungen kontrollieren, z.B. eine Baustelle welche die Sicherheit des Schulweges beeinträchtigen kann.

– Achten Sie auf helle Kleidung und gute Sichtbarkeit durch Reflektoren.

– Die Fahrräder sollten mit einer funktionierenden Beleuchtung ausgestattet sein.

Die Polizeiinspektion Trier kündigt ferner an, auch in Zukunft unangemeldet Verkehrskontrollen durchführen zu wollen. (red)

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