Kandidatenkür in der Karolingerhalle

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PRÜM. Am 26. Oktober findet um 19 Uhr in der Karolingerhalle in Prüm die Wahlkreiskonferenz der SPD statt. Einziger Kandidat ist Jens Jenssen aus Daun, der bereits einstimmig von den Kreisverbänden Bernkastel-Wittlich, Bitburg-Prüm und Vulkaneifel nominiert wurde.

Für die Sozialdemokraten in der Eifel ist Jens Jenssen klar das Mittel der Wahl, um eine „starke Stimme der Region in Berlin“ zu Gehör zu bringen, wie Vertreterinnen und Vertreter der Parteibasis überzeugt sind. Auf einer Wahlkreiskonferenz wird seine Kandidatur für den Wahlkreis 203, die ohne Gegenbewerber ist, nun voraussichtlich bestätigt, so dass Jenssen sich bei den Wählerinnen und Wählerinnen im kommenden Jahr vor allem gegen christdemokratische Bewerber behaupten muss.

Bereits 2009 stieg der 32-jährige Politologe und Fraktionsvorsitzende der SPD im Kreistag der Vulkaneifel in den Ring für eine Bundestagskandidatur und verlor knapp. Sein erneutes Engagement, ein Mandat in Berlin zu bekommen, wird bei den Sozialdemokraten als Zeichen vom Kampfgeist und Beharrlichkeit honoriert, so dass er nun von allen Kreisverbänden im Bezirk entweder auf Parteitagen oder in erweiterter Vorstandssitzung einstimmig nominiert wurde.

Auch mit der Tatsache, dass Jens Jenssen – Sohn des ebenfalls sozialdemokratischen Dauner Stadtbürgermeisters und ehemaligen Langtagsabgeordneten Wolfgang Jenssen – seit 2011 Mitglied im Regionalvorstand der SPD Rheinland ist, kann er bei den Genossen punkten. Denn diese Position attestiere ihm trotz seiner Jugend ein Maß an politischer Erfahrung und einen Blick über den Tellerrand seiner Heimatregion, die ihn in den Augen seiner Partei für eine bundesweit relevante Rolle prädestinieren dürfte.

Schubkraft erhält die Kandidatur von Jens Jenssen bei der Wahlkreiskonferenz auch durch Alexander Schweitzer. Der Generalsekretär der rheinland-pfälzischen SPD wird in der Karolingerhalle zugegen sein, um die Genossen auf den kommenden Wahlkampf einzustimmen. „Ich werde als Abgeordneter in Berlin klare Kante zeigen für die großen Themen Bürgerbeteiligung, Gerechtigkeit und Europapolitik. Die ist für meine Heimatregion in direkter Nachbarschaft zu Luxemburg und Belgien besonders wichtig“, sagt Jenssen selbst zu seiner Kandidatur. „Aber auch andere wichtige Interessen der Eifel wie die Chancengerechtigkeit im ländlichen Raum werde ich nach vorn bringen, wenn ich in den Bundestag gewählt werde“, sichert der künftige SPD-Bundestagskandidat zu. (ak)

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