Eintracht Trier: FAZ macht’s doppelt

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TRIER. Fußball-Regionalligist Eintracht Trier hat den dritten Sieg in Folge eingefahren. Nach zwei Auswärtserfolgen gewann die Elf von Trainer Roland Seitz am Freitagabend vor 1495 Zuschauern im heimischen Moselstadion mit 2:0 Toren gegen den 1. FC Kaiserslautern II. Doppeltorschütze war Fahrudin „FAZ“ Kuduzovic – per Foulelfmeter (70.) und mit mit einem Abstauber in der 84. Minute. Damit rückt der SVE zumindest zwischenzeitlich auf den dritten Tabellenplatz vor.

Trier war in einer intensiven und kampfbetonten Begegnung, die vom läuferischen Element beider Mannschaften lebte, schon in der ersten Halbzeit die spielbestimmende Mannschaft. Chhunly Pagenburg, Kapitän Fouad Brighache und auch Abräumer Baldo die Gregorio gingen zwar angeschlagen in die Begegnung. Trotzdem konnte die Eintracht dem Geschehen auf dem Platz ihren Stempel aufdrücken.

Fahrudin Kuduzovic war es, der mit dem Kopf in der sechsten Minute nach feiner Vorarbeit von Brighache die frühe Trierer Führung vergab. Maximilian Watzka traf in der 18. Minute nur das Aluminium. Die Pfälzer waren vor allem durch den quirligen Jan-Lucas Dorow gefährlich. Insgesamt stand die Abwehr der Eintracht, in der erneut Torge Hollmann fehlte, aber sicher.

Nach dem Seitenwechsel knüpfte Trier dort an, wo es vor der Pause aufgehört hatte. Steven Lewerenz hatte die Führung nach Vorarbeit von Kuduzovic auf dem Fuß, setzte den Ball aus nur wenigen Metern jedoch über die Querlatte (49.). Und auch Alon Abelski scheiterte in der 67. Minute mit einem Kunstschuss von der Strafraumlinie aus – diesmal am Lauterer Schlussmann Marius Müller.

Drei Minuten später war aber auch Müller machtlos. Abelski hatte Pagenburg vertikal auf die Reise geschickt. Der war von Sascha Mockenhaupt nur durch ein Foul im Strafraum zu stoppen. Schiedsrichter Kai Vonderschmidt entschied ohne zu zögern: Elfmeter für die Eintracht. Kuduzovic trat an und verwandelte sicher gegen Müller zur Trierer 1:0-Führung. Bitter für die Eintracht: Der ohnehin schon angeschlagene Pagenburg musste nach Mockenhaupts Foul verletzt vom Platz. Markus Fuchs ersetzte den Toptorjäger der Liga.

Kuduzovic war es auch, der den Sack in der 84. Minute gegen insgesamt schwache Gäste aus der Barbarossa-Stadt endgültig zumachte. Lewerenz hatte die Vorarbeit geleistet, Fuchs verpasste, aber Kuduzovic war zur Stelle und drückte die Kugel aus kurzer Distanz zum 2:0 über die Linie.

Durch den dritten Sieg in Folge schiebt sich Eintracht Trier zumindest vorläufig auf den dritten Tabellenplatz vor. Am kommenden Sonntag, 28. Oktober, gastiert der SVE dann beim Aufstiegsanwärter SG Sonnenhof-Großaspach. (red/et)

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