US-Wahl: ARD-Korrespondent an der Uni

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TRIER. Permanent veröffentlichen Medien neue Meldungen zur Wahl in den USA. Wie auch immer sie enden mag, fest steht: Die Präsidenten-Wahl in Amerika ist spannend wie selten und der allgegenwärtige, exzessive Wahlkampf möglicherweise ein Teil des ganz normalen Wahnsinns in den USA. Unter diesem Titel hat der frühere USA-Korrespondent der ARD, Klaus Scherer, ein Buch geschrieben: „Wahnsinn Amerika. Innenansichten einer Weltmacht.“ Eine Woche vor der Wahl kommt der Journalist und Grimme-Preisträger an die Universität Trier, um über die Wahl, die Kandidaten und das Land zu diskutieren und seine „Innenansichten“ zu schildern. Die Veranstaltung ist bei freiem Eintritt für alle Interessierten offen.

Von 2007 bis Mitte dieses Jahres berichtete Klaus Scherer für die ARD aus Amerika. „Man muss Washington verlassen, um Amerika besser zu verstehen“, sagt er selbst. Er hat es getan und sich nicht im „Tollhaus Washington“ eingeigelt. Er hat auf seinen Reisen durch das „Riesenreich“ in Gesprächen und Begegnungen Symptome erkannt, an denen der Patient USA kränkelt und sie in seinem Buch geschildert. „Ist der Weltenretter Obama schon am Ende – ein Opfer seiner eigenen Maßstäbe oder scheitert er einfach nur an historischen Sachzwängen?“ „Wohin will die Weltmacht?“ Fragen, denen Scherer bei der Recherche nachgegangen ist und die er nun an der Universität mit Blick auf neue Entwicklungen und die Wahl beantworten kann.

Diskussion mit ARD-Korrespondent und Grimme-Preisträger Klaus Scherer „Amerika vor der Wahl“. Dienstag, 30. Oktober, 19 Uhr, Universität Trier, Audimax (Mensa-Gebäude), freier Eintritt. (red)

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