Uni Trier: Jugend forscht

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TRIER. Schüler und Lehrkräfte in der Region können künftig von der Nähe zur Universität Trier profitieren. Das ist ein Ergebnis der Regionaltagung im Rahmen des bundesweiten Wettbewerbs „Jugend forscht – Schüler experimentieren“. Erstmals kamen aktuelle und zukünftige Betreuungslehrer aus den Schulen des Großraums Trier an der Universität zusammen, um sich hier über die naturwissenschaftlichen Fächer zu informieren und Labore zu besichtigen.

Die Universität will ihrerseits die Zusammenarbeit mit den Schulen in der Region intensivieren. „Der Kontakt ist speziell in meinem Bereich sehr wichtig“, erläuterte Professorin Andrea Möller ihr Interesse an dem Austausch. Sie leitet innerhalb des Fachbereichs VI das neue Fach Biologie und ihre Didaktik, das die künftigen Biologielehrkräfte für Realschulen Plus und Gymnasien ausbildet.

Im kommenden Jahr geht der bekannte Schüler-Wettbewerb bereits in die 48. Runde. In einem Rückblick auf den Jahresverlauf informierten die Regionalwettbewerbsleiter Dr. Sabine Servaty und Raimund Leibold über die Ergebnisse der Regionalsieger auf Bundesebene und blickten auf das kommende Jahr voraus. In anschließenden Workshops befassten sich die Betreuungslehrkräfte intensiver mit einzelnen Fachgebieten des Wettbewerbs.

Ein zentraler Aspekt der Tagung war die künftige Zusammenarbeit zwischen der Universität und den Schulen in der Region. Wissenschaftler öffneten den Lehrkräften bei einem Rundgang die Türen ihrer Labore und erläuterten die Ausstattung und Funktionsmöglichkeiten. Zu einigen Laboratorien sollen künftig Schüler Zugang erhalten, um aufwendige Messungen oder Experimente im Rahmen des Wettbewerbs durchführen zu können.

Von der Kooperation sollen auch die Lehrkräfte profitieren, beispielsweise durch den unmittelbaren Zugang zu aktueller Forschung in ihren Unterrichtsfächern. „Der Kontakt zur Wissenschaft ist für Lehrkräfte oft schwer herzustellen. Über ‚Jugend forscht´ ist das unkompliziert möglich“, erklärt Andrea Möller. Dass die Lehrkräfte die Präsentation von didaktischen Forschungsergebnissen mit intensiver Aufmerksamkeit verfolgten, wertet sie als großes Interesse an wissenschaftlichen Erkenntnissen.

Die Resonanz auf die erste „Jugend forscht“-Regionaltagung an der Universität fiel so positiv aus, dass eine jährliche Wiederholung ins Auge gefasst wird. Unterstützt wurde die Veranstaltung vom Trierer Unternehmen Natus GmbH, dessen geschäftsführender Gesellschafter Frank Natus die Teilnehmer begrüßte und die Wichtigkeit der Förderung des naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchses für die Industrie betonte. (red)

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