SPD nominiert Barley

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TRIER. Die Kandidatin der SPD und Herausforderin des CDU-Mannes Bernhard Kaster für die Bundestagswahl 2013 im Wahlkreis Trier heißt Katarina Barley. Das beschloss am Freitag einstimmig der Vorstand des SPD-Kreisverbands Trier-Saarburg. Der Stadtverband Trier hatte sich bereits am vergangenen Montag ebenso einstimmig geäußert. Barley soll damit Manfred Nink nachfolgen.

Barley wurde in der Region bekannt durch die Landratswahl in Trier-Saarburg im Jahr 2005, bei der sie mit fast 45 Prozent eine kleine Sensation geschafft hatte. „Wenn es uns gelingt, diese Begeisterung wieder aufzunehmen, können wir das Direktmandat gewinnen“, sagte Barley bei ihrer Vorstellung.

Die neue Spitzenkandidatin der Sozialdemokraten dankte ihrem Vorgänger und Amtsinhaber Nink für dessen langjährige Arbeit für die Region in Bundestag und Landtag. „Vor allem im Bereich der Verkehrs- und Wirtschaftspolitik hat er wichtige Akzente gesetzt“, so Barley. Sie kündigte weitere Akzente beim Thema Soziale Gerechtigkeit an: „Ob bei der Alterssicherung, den Einkommen und Vermögen, zwischen Geschlechtern und Generationen – wir müssen der drohenden Spaltung unserer Gesellschaft deutlich entgegen treten.“

Großes Gewicht werde außerdem auf dem Thema Europa liegen. „Die aktuelle Finanzkrise wird ausschließlich auf dem Rücken der Normalbevölkerung in allen europäischen Staaten ausgetragen. Überwunden geglaubte Vorurteile brechen wieder auf. Aber wir dürfen uns nicht gegeneinander ausspielen lassen. In einer globalisierten Welt kann Europa nur gemeinsam bestehen“, betonte Barley.

Als Ersatzkandidat nominierten beide Verbände einstimmig den stellvertretenden Vorsitzenden der Trierer SPD, Markus Nöhl, sowie als weiteren Listenkandidaten den Regionalgeschäftsführer des Deutschen Gewerkschaftsbundes Christian Z. Schmitz. Die offizielle Nominierung wird am 3. November auf dem Wahlkreisparteitag der SPD im Wahlkreis Trier stattfinden, auf dem die Delegierten aus Stadt und Kreis gemeinsam zu entscheiden haben. (red/et)

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