FSG-Leseclub: Bilder als Poesie

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TRIER. Im Rahmen des lyrix-Gedicht-Wettbewerbes von Deutschland Radio besuchte der Maler und Autor Manfred Schlüter das Friedrich-Spee-Gymnasium Trier und begeisterte Schülerinnen und Schüler des Leseclubs und der Klasse 5b, die den Autor gar nicht mehr gehen lassen wollten.

„Bitte noch ein Bild, noch ein Gedicht, noch eine Geschichte“

Die Wünsche der Kinder konnte Manfred Schlüter nur durch mehrfache Verlängerung seiner Gedicht-Werkstatt erfüllen, begrenzt alleine durch die Abfahrt seines Zuges nach Schleswig-Holstein, wo der Lyriker in einer ehemaligen Schule an der Nordsee lebt und ein Atelier und seine Schreibwerkstatt hat.

Schlüter zeigte den Schülerinnen und Schüler zunächst einmal, wie ein Bilderbuch entsteht. Dazu hatte er Skizzen, Entwürfe und Originalbilder aus dem Bilderbuch „Der Lindwurm und der Schmetterling“ mitgebracht. Er erklärte den Kindern, wie er Schritt für Schritt seine Bilder zu der Reimgeschichte von Michael Ende entwickelt hat.

Mit den Gedichten aus Schlüters „Reimeeimer“ lernten die Schülerinnen und Schüler, den Künstler auch als Schreiber kennen. Mit seinem eigenen Gedicht „Das Blatt Papier, noch unbeschrieben, wäre gern so weiß geblieben, geriet jedoch in meine Hände – und mit der Weisheit war’s zu Ende“ und mit nach Ideen der Schüler entworfenen Bildern regte Manfred Schlüter die Phantasie und Kreativität der Schüler an. Zum Schluss mussten Malte Blümke für den Leseclub und Deutschlehrerin Susanne Hermes für ihre fünfte Klasse versprechen, die Bilder, Geschichten und Gedichte von Schlüter auch weiterhin im Leseclub und Deutschunterricht vorzustellen. Vielleicht entsteht dabei auch ein eigenes Gedicht für den lyrix-Gedichtwettbewerb „Vom Sockel gestürzt“. (red)

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