Eintracht Trier: Keine Einigung im Prämienstreit

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TRIER. Im Prämienstreit zwischen der Klubführung von Fußball-Regionalligist Eintracht Trier und ehemaligen Spielern gibt es nach wie vor keine Einigung. Das Arbeitsgericht Trier beendete am Freitagmorgen den Gütetermin ohne Ergebnis. Richterin Dr. Katharina Thum bestimmte den Kammertermin zur Verhandlung für den 9. Januar 2013 und ordnete zugleich das persönliche Erscheinen von Klägern und Beklagten an. Unterdessen kündigte Rechtsanwalt Alexander Bergweiler an, der Vereinsführung vorzuschlagen, den klagenden Spielern ein Angebot zu unterbreiten.

Nach nicht einmal zehn Minuten war die Angelegenheit am Freitagmorgen vor dem Trierer Arbeitsgericht beendet. Rechtsanwalt Bernward Wittschier machte in Vertretung von Dr. Frank Rybak, dem Justitiar der Spielergewerkschaft VDV, kurz die Position der Kläger deutlich; Alexander Bergweiler jene des Vereins. Eine Einigung lehnten beide Parteien ab. Wittschier vertrat die Interessen der ehemaligen Spieler von Eintracht Trier – Thomas Kraus, Daniel Bauer und Thomas Drescher. Auch Cataldo Cozza und Denny Herzig haben inzwischen Forderungen gegenüber dem Klub geltend gemacht, ohne jedoch bisher Klage einzureichen.

Strittig sind auch weiterhin die Regelungen in jener Vereinbarung, die der Spielerrat am 2. August 2011 mit den Klubführung getroffen hatte. „Über die detaillierte Genauigkeit des Papiers lässt sich tatsächlich streiten“, sagte Richterin Dr. Katharina Thum. Dem wollte Bergweiler im Anschluss an den kurzen Termin nicht widersprechen. „Trotzdem bleiben wir bei unserer Position, dass die Prämien korrekt abgerechnet wurden“, sagte der Jurist. Dennoch will Bergweiler dem Vorstand des Vereins jetzt nahelegen, den klagenden Spielern ein Vergleichsangebot zu unterbreiten. „Ob der Vorstand dem aber folgt, ist wieder eine andere Frage“, sagte Bergweiler.

Das Gericht hat den Kammertermin für den 9. Januar 2013 festgesetzt und das persönliche Erscheinen von Klägern und Beklagten angeordnet. Thomas Kraus müsste aus Köln nach Trier kommen, Daniel Bauer aus Oldenburg und Thomas Drescher aus Eschborn. Für den Klub müsste aus dem Vorstand entweder Ernst Wilhelmi, Harry Thiele oder Roman Gottschalk erscheinen, sollte es in der Zwischenzeit nicht zu einer außergerichtlichen Einigung kommen. Darum will Bergweiler sich weiterhin bemühen. „Ich bleibe mit den Kollegen von der Gegenseite in Kontakt, und dann schauen wir mal, was machbar ist“, sagte der Jurist. (et)

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1 KOMMENTAR

  1. Macht nur weiter so, immer schön weiter bis der Verein ganz kaputt ist. Dann können sich Wilhelmi und Jackbs gleich mit ins Grab legen.

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