August rettet Freibäder-Bilanz

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TRIER. Die Besucherzahlen im August haben im Freibad Trier-Süd dazu beigetragen, eine sich im Frühsommer abzeichnende schlechte Saisonbilanz zu verhindern. Während im wechselhaften Juni lediglich 2.300 Besucher gezählt wurden, sind im August 38.490 Besucher registriert worden, bei insgesamt 76.193 Besuchern (Stand 11 . September). Das gab die Pressestelle des Rathauses am Dienstag bekannt.

Mehr als die Hälfte der Besucher wurde also im August registriert. Spitzentag im Freibad Trier-Süd war der 19. August mit 6.721 Badegästen (Besucherrekord seit Wiedereröffnung 2010). Die Zahlen des Jahres 2010 (50.598 Besucher) wurden zum jetzigen Zeitpunkt bereits um ca. 50 Prozent überschritten.

Ein genauer Termin, wann das Südbad schließt, wurde noch nicht festgelegt, zumal die langfristige Wetterprognose zum Wochenende wieder sonniges Wetter voraussagt. Der Schließungstermin wird kurzfristig festgelegt. Sportdezernentin Angelika Birk ermutigt alle schwimmfreudigen Triererinnen und Trierer, auch dann ins Freibad zu gehen, wenn es draußen mal nicht 25 oder gar 30 Grad sind. „Und sollten einmal ein paar Wolken am Himmel sein, dann haben zumindest die Schwimmerinnen und Schwimmer erfahrungsgemäß mehr vom Becken“, so die Bürgermeisterin. Sie macht zudem darauf aufmerksam, dass bei schönen Wetter die Bäder auch noch nach Feierabend zum Schwimmen einladen.

Im Nordbad wurden im August 2012 rund 20.000 Besucher gezählt, bei insgesamt rund 58.000 Besuchern. Dies entspricht einer Quote von circa 34 Prozent. Spitzentag war auch hier der 19. August mit 2.531 Besuchern. Die Zahlen des Jahres 2010 (53.371 Besucher) sind somit zum jetzigen Zeitpunkt bereits um neun Prozent überschritten.

Bei den Energiekosten des Nordbads wird mit einem durchschnittlichen Verbrauch gerechnet. Genaue Daten liegen jetzt noch nicht vor. Laut Einschätzung des Sportamts haben sich die Öffnungszeiten bewährt. Änderungen sind nicht vorgesehen.

In den Bädern wurden bisher Einnahmen von rund 250.000 Euro erzielt. Bei kalkulierten Einnahmen von 270.000 Euro netto entspricht das einer Quote von bislang 93 Prozent. Sofern das Wetter im September insgesamt noch sonnig und einigermaßen warm bleibt, kann der kalkulierte Betrag durchaus erreicht werden. (red)

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